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1 (1842) A - D
Entstehung
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Althann.

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liere Nachrichten über dies Geschlecht, der Freiherren Stein zumAltenstein, aber geben folgende Schriften: Biedermanns Vorrede zuA. B. G. und St. V. Hattstein, III. Snpplmt. 143 44., Gaulle t.Thl.1783, Neues genealogisches Handbuch 1777 161., 1778 19., Nachtr.104., zweiter Nachtrag 23., B. v. Lang Supplem. 78., HartmannsSammlung n. s. w. Bas Wappen zeigt im rotlien Felde drei goldene/Hammer, über dem Helme zwei rothe Büffelhörner, und an jedem,'derselben sind vier silberne, bis kurz unter dem Getieder abgebrochene?Pfeile angebracht; die Helmdecken sind roth und silbern.

AI t Ii an n, die Grafen von.

Dieses österreichische, ursprünglich adelige, später freiherrlicheund gräfliche Geschlecht gehört wegen seiner in der Grafschaft Glazgelegenen Herrschaften Mittelwalde, Schönfeld und Wölfelsdortf hier-her. Die ansehnliche Herrschaft, deren Hauptort die Mediatstadt Mit-telwalde ist, und die an der österreichischen Grenzpforte liegt, kamim Jahre 1653 von den damals sehr begüterten Herrn von Tscliirn-hauss an die Grafen von Althann, und zwar an Michel Johann II.,Grafen von Althann, älterer Linie. Er war mit Hartmanns, Fürstenv. Liechtenstein und der Grälin Sidonia zu Salm-Reifferscheid Tochtervermählt, die eins der 24 Kinder des genannten fürstlichen Ehepaarswar. Der Ursprung des vornehmen Geschlechtes von Althann verliertsich nicht ins Gebiet des mährchenhaften; eine einfache, freundlicheSage giebt ihm den Namen. DittmärUs, Herr von Thann (ein Ab-komme des Gerhardus v. Thann, welcher auch als Stammherr des al-ten Hauses der Truchsesse von Waldburg betrachtet wird, und imJahre 334 das Scldoss Waldburg von den Herzögen von Alemanienerhielt, ferner des Eabes v. Thann und Winterstettin, der 919 starb),begleitete, schon hochbejahrt, den Herzog Leopold von Oesterreicham Anfange des 13ten Jahrhunderts ins gelobte Land. Der freund-liche und an Erfahrungen reiche, mit einem von Wohlwollen erfülltenHerzen begabte Greis war unter den Gefährten auf der heiligen Reisesehr geliebt und hochgeachtet. Der Herzog begehrte in allen wichti-gen Angelegenheiten seines Rathes. Einstrief derselbe:wo bleibtmein alter Thann?" Von dieser Zeit an nannte man den RitterThann gewöhnlich nur den alten Thann, woraus Althann und hin undwieder auch Althain entstanden ist. Der ehrwürdige Greis starb nachder Rückkehr aus Palästina im Jahr 1223. Die gräfliche Familie zer-fiel ursprünglich in die ältere, die mittlere und in die jüngere Linie.Wollf'tjantj, erster Freiherr von Althann, hatte sich in Schwaben nie-dergelassen und zog von da wieder zum Kaiser Ferdinand I. vonOesterreich zurück. Seine drei Sühne waren die Stifter der drei an-gegebenen Linien. Christopherus , der im Jahre 1589 starb, war derStifter der älteren Linie, sein Sohn Michael Adolph, Kaiserlicher Feld-marschall, zeugte mit zweien Frauen : mit Elisabeth v. Stolzint) und mitAdams, Grafen v. Starnberg, Erbtochter Eva. Elisabeth, 17 Kinder: achtSöhne und neun Töchter. Die älteste derselben vermählte sich 1665 mitdem Fürsten von Portia, und sein ältester Sohn, Michael Johann I.,wurde der Eidam des Reichsfürsten von Eggenberg, Herzog von Krum-maii, dessen Sohn mit Anna Maria, einer Tochter des Markgr. Christianvon Brandenburg, vermählt war; eine Schwester aber der erwähntenGräfin v. Althann war die Gemahlin des Grafen Leonhard von Harr ach.Das dem Grafen von Althann so nahe verwandte Haus des Fürstenvon Eggenberg starb 1717 mit Johann Christian aus. Der Stifter dermittlem Linie war Eustachius, Freiherr v. Althann, Wolffgangs zwei-

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