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Aldergast — Alemann.
Hanse war Kraft v. Altendorf, der als Kurfürstl. Trierscher Amtmannauf dem Ehrenbreitenstein sass und im Jahre 1560 ledig mit Tode ab-ging. Als eine Fabel betrachtet man die Erzählung, welche Herzogin seinem Manuscript von der Jungfrau Magdalena v. Allendorf giebt,welche auf dein Turnier zu Rothenburg im Jahre 942 zur Ilelmtheilungerwählt worden sei. Diese letzteren Altendorfs führten im silbernenFelde ein rothes Mittelschild und in der linken Ecke desselben einenRing. Auf dem Helme aber einen rotlien und einen weissen Flügel,j M. s. Schannat II. Bd. 1. Abthl. S. 34. Der erwähnte Herzog giebt inseiner Handschrift eine rothe Weinleiter im gelben Felde an.
Aldergast, die Herren von.
Aus diesem längst erloschenen Geschlechte hatte der Herzog Con-rad zu Oels das Dorf Stroslawicz zum Lehn gegeben dem RitterDietrich Aldergast, als man schrieb 1365. M. s. schlesische Curiositä-ten. 1. Till. S. 236.
Alemann, die Herren von.
Von diesem Namen sind zwei adelige preussische Familien bekannt:1) Die ältere, die ihre Erhebung in den Adelstand schon am 9. März1602 vom Kaiser Rudolph II. erhielt, und von der sich noch mehrereMitglieder im Königlich Preussischen Staatsdienste betinden, namentlichder Landrath des Wanzlebenschen Kreises iin Regierungsbezirk Magde-burg, Herr von Alemann auf Benneckenbeck; auch starb aus ihr zuMagdeburg am 3. August 1827 der geheime Justizrath von Alemann, nachfast 50jährigen Staatsdiensten. 2) Die jüngere Familie v. Alemann; sieverdankt ihre Erhebung in den Adelstand den treuen Diensten, welcheder als General-Major und Ritter des Verdienst-Ordens gestorbene JohannErnst v. Alemann den Königen Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. lei-stete. Er war der älteste Sohn zweiter Ehe des königlich preussischenDomainen-Beamten Anton Engelhard Alemann, und wurde im Jahre1684 zu Burgholzhausen in der Grafschaft Ravensburg geboren. Vomgemeinen Dragoner durch Diensteifer und Brauchbarkeit bis zumHauptmanne gestiegen, fand er eine gerechte Anerkennung der Zufrie-denheit seines Monarchen, indem er ihm unterm 21. October 1739das Adels-Diplom ertheilte; eine Auszeichnung, welcher sich dieserhochverdiente Offizier durch sein tapferes und umsichtiges Benehmenin den beiden schlesischen, wie im siebenjährigen Kriege vollkommenwürdig bezeigte. Er erwarb zugleich mit allen Stabsoffizieren seinesRegiments im Jahre 1745 den Verdienstorden in einem Gefecht beiJägerndorf (in österreichisch Schlesien), und auf den Schlachtfeldernstieg er von Stufe zu Stufe, bis zum General - Major und Chef einesDragonerregiments; er starb auf dem mit seiner Gemahlin AbigaelElisabeth von Borcke ererbten Gute Kankelsitz in Pommern, wo erauch begraben liegt; übrigens besass er auch die Güter Schwazzow,Wolchow und Strölenhagen. Das dem Stammherrn von Seiten desMonarchen ertheilte Wappen besteht aus 4 brennenden, ein Kreuzformenden schwarz und rothen Granaden im goldnen Felde; das durcheinen roth ausgeschlagenen und blau angelaufenen Turnier-Helm be-deckte Schild ist rechts schwarz und silbern, links golden und roth.Und es heisst in dem Diplom: „Wir Friedrich Wilhelm von GottesGnaden König von Preussen, Markgraf zu Brandenburg etc. etc. Ur-