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Albedyll — Albert.
Jen der Staatsbeamten diesen Namen. Ein Offizier dieses Namensblieb im Regiment von Lossow bei Jägerndorf, und in den Registernder französ. Kirche zu Berlin stellt im Todtenverzeichniss AndreasWilhelm v. Albe, gebürtig aus Preussen. Noch jetzt dienen mehrereOffiziere dieses Namens in der französischen Armee; einer derselbenfocht schon unter Napoleon mit grosser Auszeichnung (Fournier d'Albe).Siebmacher giebt II. Tbl. S. 128. das Wappen. -Es zeigt ein gespalte-nes weisses und rothes Schild, in dem eine rotlie und weisse Liliestellt. Eine gleiche stellt auf dem olfenen Helme zwischen zwei Ele-fantenrüsseln.
Albedyll, die Freiherren find Herren von.
Sie haben in frühem Zeiten Albadyll, auch Alfendyll, Alvendylund Allvendyll gelieissen, und stammen ursprünglich aus Liefland.Nach einigen Historikern war die zweite Gemahlin Peter I., KatharinaAlexiewna, die derselbe als Wittwe des Oberstlieutenant von Thiesen-liausen, nach andern Tiefenhausen, ehelichte, eine geborne von Al-bedyll, während viele Andere jene Kaiserin die Tochter ehrlicher lit-thauischer Bauersleute sein lassen. In preussischen Diensten habenschon seit langen Jahren Mitglieder dieser Familie gestanden. DieWittwe des preussischen Oberstlieutenant von Albedyll, geborne Grä-fin von Truchsess-Waldburg-Capustigal, war Oberhofmeisterin einerPrinzessin von Preussen. Der Major von Albedyll, ein Sohn dersel-ben, jetzt Oberstlieutenant a. D. und Herr auf Carmitten in Preussen,erhielt den preussischen Johanniter - Orden im Jahre 1824. — EinCapitain von Albedyll erhielt wegen Auszeichnung in dem Gefecht beiHainau im Jahre 1813, das eiserne Kreuz 2ter Klasse. Karl v. Albe-dyll auf Liebenow starb am 27. März 183G. Ein vor uns liegendesWappeip dieser Familie zeigt im runden Schilde einen schräg geleg-ten astlosen Baumstamm, und auf der obern linken Hälfte desselbeneinen Stern.
Albersdorf, die Herren von.
Nach den alten schlesischen Genealogen ist diese Familie schle-sischer Abstammung. Aus ihr wurde Egon v. Albersdorf im Jahre1736 in den böhmischen Freiherrnstand erhoben. Siebinacher giebtdas Wappen im 1. Tbl. S. 62. No. 11., und Sinapius beschreibt es inseinen schlesischen Curiositäten 1. Till. S. 236. folgendennassen: „Das"Wappen dieses Geschlechtes schlesischer Extraction hat ein goldnesSchild, in dem sich ein schwarzer Hahnenkopf mit blutrothem Kammeund Barte befindet." Spener bemerkt dabei: Caput galli nigrum,crista et barba sanguinea in parma aurea. Auf dem Helme befindetsich ebenfalls ein Hahnenkopf, und die Decken sind gelb und schwarz.Sie wurden auch zu dem Adel des Fiirstenthums Troppau und Jägern-dorf gezählt, wie Lucä in seinen Denkwürdigkeiten bei der Beschrei-bung dieser Landschaften erwähnt.
Albert, die Herren von.
Tn dem preussischen Mineurcorps stand der Oberst von Albert,welcher im Jahre 1812 gestorben ist. Ein Sohn von ihm, der Haupt-mann v. Albert, lebt als Gutsbesitzer in der Grafschaft Glaz.