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1 (1842) A - D
Entstehung
Seite
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Agricola Alilefcld.

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tions-Rath uml starb im Jabre 1690. Er war ans einer der ältestenFamilien Frankreichs entsprossen und gelierte zu der Linie dieses be-rühmten Geschlechtes der Agoult in der Dauphine. Er hinterliess nureine Tochter, die noch im Jahre 1769 als Wittwe des bekannten Ge-nerallieutenants v. Zaremba in Berlin lebte.

Agricola, die Herren von.

Eine scldesische Familie, welche Guckelwitz im FiirstenthumeBreslau besass; namentlich wird Jacob Leonhard auf Guckelwitz mitden Worten: Eques generosus, Patronus olim de Re Wratislavien-sium Scholastica meritissimus, cujus in memoriam Actus a Gl. RectoreStiefHo A. 1720. 5. Dec. in Gymnas. M. Magdal. produetus," genannt.Johann Wilhelm Agricola, Kaiserlich Königlicher Ober-Amtsrath, wurdeim Jahre 170,1 böhmischer Ritter. Das Wa ppen dieser Familie bestehtin einem schräg gestellten und zweimal gespaltenen Schilde, dessenVordertheil in rother und gelber Farbe wechselt. Im mittlem Theileist eine weisse Lilie auf einem grünen Stiele. Im letzten Theile aberzwei blaue Sterne. Siebmacher giebt dasselbe im 4. Till. S. 19., Si-napius erwähnt diese Familie S. 601.

Ahe, die Herren v. d.

Schon im Jahre 1680 kamen verschiedene Mitglieder dieser Fa-milie aus Sachsen nach Preussen, andere wendeten sich nach England,eine Linie aucli nacli Baiern. Von dieser letzteren lebt zu Münchennoch ein General v. d. Alle, und die Söhne des in Dresden im Jalira1826 verstorbenen Oberprokurators v. d. Ahe leben in Preussen: na-mentlich in Berlin der Kammergerichtskanzelist Ferdinand v. d. Aheund die Wittwe des Geheimen Ober-Finanzraths von Piautaz, eineTochter von dem verstorbenen Kriegsrathe v. d. Ahe. Das Wappendieser Familie zeigt im silbernen Felde einen Balken mit drei~NägeffiJüber demselben einen aus den Wolken hervorragenden, ein Schwertführenden Ritterarm, und unter dem Balken einen Schwan, der einenNagel im Schnabel hat, ein eben solcher stellt zwischen zwei Adler-iliigeln auf dem Helme.

Ahlcbcck (Ahl ob ecken), die Herren von.

Eine Familie dieses Stammes hat dem poinmerschen Adel ange-hört, und soll bei Stettin und bei Lanenburg ansässig gewesen sein.Man bildet ihr Wappen -im Siebmacher 3. Till. S. 161. No. 3. und v.Meding führt es im 2. Till. S. 6. auf. Eiu..i:ol]lJind weisses Schacli-bret, aus dem aus blauem Felde ein Hirsch - emporspringt; auf demHelm ist ein goldnor Mond mit 2 Sterilen angebracht.

Alilefcld, die Grafen und Herren von.

(Auch Ahlefeldt.)

Dieses uralte vornehme Geschlecht gehört eigentlich nur mittel-bar , und zwar insofern sich einige Mitglieder, wie wir unten nähererwähnen werden, im preussischen Staatsdienst belinden, hierher, un-