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Die Wappenrolle von Zürich : ein heraldisches Denkmal d. 14. Jahrhunderts in getreuer farb. Nachbildung d. Originals mit d. Wappen aus dem Hause zum Loch
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gesprochen wurde; 1375IX. 8. gelobte er Rittern usw. aus Strassburg, bis nächsten St. Georgstag nie näher als eine Meile an die StadtZürich zu kommen; vereh. 1. mit Verena (Jahrtag 5. IX.), 2. mitBrida vonHunwile 1369; seine offenbare Tochter Anna ist 1376 mitUlrich Maness von Manegg verehelicht, Witwe 13 99IX. 11. (Jahrtag 15. X.). — b) Des Ratsherrn Jakobs Bruder Rudolf, seit 13 3 2 II. 17.Mitglied des Fastenrats, erhielt (angebl. vierundzwanzig jährig) am Tage nach dem Auflaufe vom 7. VI. 1336 die vorläufige Leitung5 der Stadt und wurde als offenbarer Gestalter der zürcherischen Zunftverfassung vom 16. VII. 1336 der erste Bürgermeister Zürichs(mit lebenslänglicher Amtsdauer) sowie der Förderer des ewigen Bundes vom i.V. 1351 mit der Eidgenossenschaft, Ritter 1350IV. 7. (s. ZürchTb 1898 S. 131), als Mann und Diener des Herzogs Rudolf 1359 IV. 11. und VII. 19. zu seinem und seiner BrüderRat und Geheim in ihren vorderen Landen ernannt (Gegenbrief des Bürgermeisters vom 29. IX. 1359), f 17. IX. 1360, begrabenim St.Peter, wo er seit 1345 den Kirchensatz besass; vereh. 1340 mit Margaretha Fütschi, Erbin ihres Bruders Hartmann 1359 (ihr10 Jahrtag als Witwe 4. X.). Seine Kinder sind Ulrich, Bruno, Herdegen und Margaretha (letztere Gattin Hartmanns von Küsnach,ihr Jahrtag 19. IX.): Ulrich, Baptistalrat 1355/56, ist Ritter seit 1355, tot 1361 IV. 24. (ob. 18. IX.) mit Hinterlassung eines SohnesAlbrecht 1360/64, dieser jedenfalls identisch mit Alberchtus B., Jahrtag als praebendarius thuribuli der Abtei 22. IX. und mitAlbertus Bruno, Chorherrn zu Beromünster (7 vor 24. X. 1374); Bruno B., Kleriker, 1342/63 nicht zum Priester geweihter Kirch-herr zu St. Peter (dessen Kirchensatz dem Vater zustand, verkauft von den Söhnen und dem Enkel 1360), wird 1350 als avunculus15 des bischöflichen Offizials Felix (Stucki) beim Papst empfohlen, Exspectant zu Embrach, Propst des Chorherrenstiftes zum Gross-münster 1354/72 (prepositura indebite occupata!), Inhaber der Pfarreien Rued und Stene (Stein?) 1363, bis 1369 mit seinem BruderHerdegen Inhaber der Vogtei zu Thalwil als Pfand von Österreich^ in den Marktfriedensbruch vom 13. IX. 1370 verwickelt undmit seinem Bruder Herdegen am 14. IX. bzw. 14. X. 1370 von der Bürgerschaft auf ewig verbannt, liess noch 1373 die Exkommu-nikation der Stadt bestätigen (Jahrtag 16. XI.); Herdegen, wohl identisch mit dem Pfaffen Brun, Chorherrn der Abtei Zürich, der20 1353 IV. 26. einen Sohn Niclaus hatte, der ebenfalls Abteichorherr war, 1357 vom Papst zum Propsteichorherrn empfohlen, leiteteden Markt- und Stadtfriedensbruch vom 13. IX. 1370, dessen Folge der eidgenössische Pfaffenbrief und der zweite Zürcher, ge-schworene Brief geworden sind, verzichtete spätestens 1375 auf seine Chorherrenstelle an der Propstei. - II. Hugo (1277-13 3 3),Begründer der jüngeren Linie am Stad auf Dorf, 1293 von König Adolf mit Reichslehen belehnt, seit 1302 XI. 28. Ritter, Ratsherr1307/32, mit seinen Söluien 1322 Lehensmann von Einsiedeln, stand 1291-1321 in enger Beziehung zu den Freiherren von Regens-25 berg, f 13. IV. 1333, vereh. mit Adelheid (Jahrtag 21. XI.) und mit Lucia (Jahrtag als Witwe 23. VIII.). Die Nachkommen dieses1334 IV. 16. als selig bezeichneten Hug sind Rudolf, Heinrich (1306/23, Exspectant an der Propstei, ob. 4.1.), Hugo (1322/23,ob. 14. VIII.), Johans (seit 1322, gefallen 21. IX. 1337 als armiger im Gefechte bei Grinau), Rüdiger, Greta und Gepa (1323):Rudolf, 1306 von Joh. von Lunkhofen zum Exspectanten an der Propstei bestimmt, Pfründner seit 1317, wurde 1333 II. 25. The-saurar oder Custer, J 2. XII. 1362; sein jüngster Bruder Rüdiger (1322/71) führte das Geschlecht weiter, Natalrat 1338/71, f 24. VII.30 wohl nach 1383 als armiger, vereh. mit Anna, Tochter des Johans Krieg zur Sunnen, 1367 (Jahrtag 26. V. bzw. 1. VI.) und mitAgnes von Wil (1383-1402), die in 1. Ehe mit Ulrich Maness im Hard verehelicht war. Deren Kinder sind Elisabeth (Jahrtag17. IX. vor 1360), Rudolf, Hug (1389), Regula (13835 Jahrtag 23. IV. als Gattin des Edelknechtes Conrad von Hofstetten): Rudolf(1389) ist Mitglied des Rats 1412/14, Vogt zu Horgen 1412/13 und bis 1417 zu Regensberg, seit 1420 sesshaft und 1425 Schultheissdaselbst, 1429/34 eidgenössischer Vogt zu Baden, vereh. 1434 mit Johanna bzw. Anna, der Schwester der Fürstäbtissin Anastasia von35 Zürich und des thurgauischen Landrichters Freiherrn Ulrich von der Hohenklingen (ihr Jahrtag 6-/7. III.); seine natürlichen Kindersind 1430 der St. Johannser Hans B., der Chorherr der Zürcher. Propstei und des Stiftes Zurzach Heinrich B., Hausbesitzer zum rotenStern (!) in Zürich, f 1466 V. 31. oder VI. 24., sowie Elsbetha, Klosterfrau zu Schännis; seine ehelichen Söhne sind 1434 Jakob undRudolf (vereh. 1446 mit einer Kilchmatter): J acob ist 145 2/5 9 Ratsherr, 1454 Reichsvogt, V ogt im Neuamt, zu Neu- und Alt-Regensberg,tot 1483 VII. 15. als ultimus, vereh. 1. mit Anna Schwend 1466 (Jahrtag 3. X.), 2. mit Gertrud von Hunwile (f zwischen 148340 VII. 15.-1487 V. 30., Jahrtag 21. II.); sein Sohn Hans liess sich laut angeblicher Ratsurk. von 1471 VII. 4. in Konstanz als Bürgernieder; von dessen gleichnamigem Sohne leiteten sich die späteren B. zu Neuenburg und Bern her. Jacobs Tochter Margarethaverkaufte 1487 ihren mütterlichen halben Anteil an Birmensdorf-Urdorf der Stadt Zürich, vereh. mit Heinrich von Rümlang; eineweitere Tochter wird Anastasia oder Stesli, Chorfrau zu St. Verena 1483-1504, gewesen sein. Unsicher ist die Zugehörigkeit desPropsteikaplans Jos (1401/35). Über die Frage des Zusammenhanges der Nürnberger Patrizier von Praun mit den ritterlichen Brun45 s.ArchHerXIII(i899)63,68u. XX(i9o6)nof. «f Wappen: in blau ein elfstrahliger weisser Stern (Taf. XXVIII). Im Wappen derBrun ist sonst der Stern sechsstrahlig. Schildbild und Kl. sowie die Farben sind in den Wappenbüchern immer dieselben: in gelb einroter Stern, Kl. ein roter Stern, dessen Strahlen mit gelben Kugeln oder Ballen besteckt sind, so bei Edlibach (Hd. gelb-rot) und Leu119 f. 15, KILeipzigerWb 33, Tschudi 253 (Hd. rot-gelb); bei Stumpf II 156 (432 V, 490) nur 5 Kugeln am Sterne des Kl. Auf demAbrisse von dem Grabsteine des Bürgermeisters Rudolf B. im Chor zu St. Peter in Zürich (f 17. X. 13 60) bei Müller, Merckwürdige50 Überbleibsel II (1774) Taf. 8, sind nur der oberste und der unterste Strahl mit einer Kugel besteckt, dagegen in Dürstelers Ge-schlechterbuch I 3i8 v , in Arters Altertümern (1837) und in den Zeichnungsbüchern der AGZ V (1847) f. 93 tragen alle StrahlenBallen. Der Grabstein wurde im Verlaufe des 19. Jhdts. abgeschrotet (Voegelin Das alte Zürich I 579 f). Volles Wappen RudolfBruns (neben Ehewappen seiner Gattin von Hohenklingen) aus dem 15. Jhdt. auf Holztafel geschnitzt, alle 6 Strahlen mit Sternenbesteckt (19. Jahresbericht des Schweiz. Landesmuseums 1910, S. 34 u. Taf. IV). Blosser Schild im Deutschen Haus und bei Stumpf5 5 Kl. Wb 267. Das Haus zum roten Stern in Zürich erhielt seine Bezeichnung von dem Wappen des Chorherrn Heinrich B. (VoegelinDas alte Zürich I 349 f., Njbl der Stadtbibl. Zürich 1901, S. 3 5). Falls es sich bei Nr. 177 wirklich um das Wappen der Brun handelt,

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Hz Loch 177, Tafel XXXII