licher Ammann in Zug, so noch 1285 V. 1. und 1288 VII. 2., lebt 1292 X. 6. und 1294 V. 22. und ist tot 1303 II. 1., da seine FrauAnna als Gemahlin Rudolf Mülners des jüngem von Zürich (f 30.1. 1323) erscheint; sie starb vor dem 28. IV. 1321. Peter siegeltemit einem aufgerichteten Bären (ZürchSA V 5 5 -56). Das Wappen — in blau ein weisser aufgerichteter Bär - mag auf Veranlassungseiner Gemahlin unter die habsburgischen Dienstmannen im HzLoch aufgenommen worden sein. Peter dürfte übrigens identisch5 sein mit dem 1272 XII. 16. von Ulrich von Adlikon im Einverständnis mit Graf Rudolf von Habsburg samt dem Hofe Dätt-nau dem Kl. Töss verkauften Petrum servum meum necnon Gerdrudim et Mecthildim sorores carnales de Adelinkon nacionis,ein Beispiel für den Aufstieg einzelner servi im Dienste der Herrschaft als Gotteshausleute. <1 Quellen: UBZürich IV—VII,XI; Kopp Urkk. II 145, Eidg. Bünde III 1 36. [136
BALKEN VIII Lichtseite (alt 167 —152), s . tafel xxx
74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59
^ C) ALTEN-KLINGEN freie Herren (im Wappen sind die gelben Schindeln verschwunden) = WR ji . Schild in Kopie1761 leer. [152
60 HOHEN-KLINGEN freie Herren. Auch hier ist nicht sicher zu entscheiden, ob der Schild weiss oder gelb war, die Eiche istgrün wie bei Richental 194b und Tschudi 353. [153
61 BERG Dienstmannen = WR 232. Der Schild ist wohl gelb. Die 3 Kopien geben weiss. [154
62 UNBESTIMMT, vielleicht Lägern, s. Nr. 112. Schild in Kopie 1761 leer. [1556^ AM ORT BzÜberlingen = WR 426. [156
64 UNBESTIMMT. <1 Wappen: in schwarz (Kopie Hegi blau, ebenso Kopie 1761 und ZBI 83) 3 weisse Hirschstangen über-einander; in den Formen der Stangen etwas abweichende Rekonstruktion im AnzA IV Taf. 30. [157
6^ WARTENBERG freie Herren = WR 156. Die 3 Kopien geben den Schild ebenfalls weiss. [158
66 RANDEGG Dienstmannen = WR 202. [159
67 KIRNECK Dienstmannen = WR 145, das Wappen fehlt jetzt, weil abgeschnitten. Darstellung nach der Erstausgabe. [160
*37
68 WÄNGI Dienstmannen des Klosters St. Gallen, benannt nach einer der Burgen zu W. (BMünchwilen KThurgau). ZuerstBurchardus de Wengen 1263 V. 6. und 1273 V. 23.; er ist der Minnesänger von Wengen, tot 1296 III. 20., als Söhne werden Hein-rich und Berchtold und ihre Mutter Margareta genannt. Her Heinrich ist 1349 X. 22. tot, sein Sohn Jakob ist Amtmann des Propsts25 zu Zürich. In einer Kundschaft von 1426 sagt ein Zeuge aus, er erinnere sich über 80 Jahre und habe sechs Herren v. W. leiblichgesehen, nämlich Jakob, Burchart und Hans, alle drei Brüder, dann Herrn Rüdger v. W., Chorherm zu Zürich, Haintzman undHans, auch Brüder; Burchart und Jakob erscheinen 1334 III. 17■ und nennen ihren landesabwesenden Bruder Johans und weitereGeschwister (nach dem Jahrzeitbuch der Propstei Zürich starb Jakob am 30.1. 1369, zum gleichen Tage wird auch Joh. genannt);Hainrich und Hans siegeln 1377 X. 23., Johans sendet dem Abt von St. Gallen 1384 I. 16. den Turm zu W. auf, damit er ihn ausser30 ihm auch seinem Bruder Rüdger und einem Dritten verleihe, und bezeichnet 1390 I. 26. den Abt als seinen gnädigen Herrn (seineGemahlin ist Verena Rüdlinger). Die Burg wurde im Appenzellerkriege zerstört. Hans v. W. der junge siegelt 1414 VIII. 8. undheisst 1430 I. 10. Hans v. W. genannt Wengener, Dienstmann des Kl. St. Gallen. Rüdger v. W. ist 1429 IV. 27. Kirchherr zu Diels-dorf und Kaplan an der Wasserkirche, Burchart 1438-1440 BzBischofszell. Joh. Wenginer von Wengi war offenbar der letzte derSippe; sein Besitz ging wohl durch Erbschaft 1493 an Rudolf Giel von Glattburg über. Wappen: geviert von rot und gelb35 (die Kopie 1761, ZB I 83 undKopie Hegi geben weiss). Die ManesseHs gibt den Schild geviert von gelb und rot, als Kl. 2 Büffel-hörner, jedes geviert wie der Schild, Haggenberg 330 ebenso, als Kl. die Büffelhörner gelb-rot übereck geteilt, Hd. gelb-rot; Edli-bach Wb 147 weiss statt gelb, als Kl. einen Flügel wie der Schild geviert (16 aber grüngelb geviert, als Kl. 2 Büffelhörner, grün-gelb übereck geteilt), Schnitt 221 wie Edlibach 147, Stumpf II 9Ö V (375, 434) ebenso. Siegel: Hans der junge siegelt 1414 VIII. 8.
HzLoch 58 —68, Tafel XXX
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