bemühte, wird dieser Sippe 2ugehören. Siegel sind nicht erhalten; nach Neugart Episc. Const. II 259 wies das Wappen in gelbeinen schwarzen Turm, aber seine Quelle - die Wettinger Wappentafel - ist eine recht späte und nicht zuverlässige Kompilation<1 Quellen: UBZürich II-VlLL; Herrgott Gen. dipl. II 308, 618; Gfd XXV 5 f, XLIII 250. - Einen Turm im Wappen führtenauch die Dienstmannen von Burgberg, benannt nach B. (bad. BAÜberlingen). Zuerst Burchardus de Burgberg 1116; der5 1294 II. 25. und IV. 12. und 1295 V. 2. auftretende Albertus de Birchperg siegelte mit einer Birke im Schilde, Albert, Üli undHans Birhperg gebrüder siegeln 1327 XII. 5. jeder mit einem Turme, ebenso Hans von Burchperg (im Siegel Birchberg) 1355IX. 5., er nennt sich Stiefvater von Wilhelm und Gebhart von Kürenbach. Siegel beschrieben CdSalem III 310. (j Quellen-QSchwG III 1 33; CdSalem II-III; Krieger I 347; KvK I 93.
^ ^ HALLWIL Dienstmannen der Grafen von Lenzburg, dann der Grafen von Kiburg und Habsburg; Stammburg in der GSeengen1 0 (BLenzburg KAargau). Zuerst ist Diethelmus de Helwile n 13 XII. 27. bezeugt, dann erscheint Walther I. 1167 II. 24. als Zeugebei Gr. Chuno von Lenzburg und Walther II. 1223 V. 25. als Bürge für die Grafen von Kiburg. Seine Söhne sind Dietrich I. (1261bis J 1283), Propst zu Beromünster, Ritter Berchtold I., der nur eine mit Jakob I. von Reinach verheiratete Tochter Adelheid hatteund Walther III. (1241-1270, 1255 Ritter), der den Stamm fortsetzte durch Walther IV. (1256-1297, 1277 Ritter) und dessenSohn Ritter Johans I. (f 1348), Marschalk der Herzoge von Österreich, Pfleger im Sundgau, Hauptmann in Schwaben und Elsass15 und Hofmeister, auchHerr zu Wildegg; erwird 1347 VII. 13. nobilis vir genannt (Rieder 354no. 1156). Von seinen Söhnen WaltherV. (1342-1374), der die Freiin Herzlaude von Tengen zur Gemahlin hatte, Johans IV. und Thüring I. gingen Zweige aus,die schon nach 1, 2 oder 3 Generationen wieder erloschen, von Rudolf II. (1354-1386, 1362 Ritter), Herrn zu Rore und Wartberg,aber der heute noch blühende Zweig. Sein Urenkel war Hans VIII., der Held von Murten. Das Geschlecht teilte sich in der Folgein eine Reihe Linien, die im Aargau und der Ostschweiz, im Elsass, in Deutschland, Österreich, Böhmen usw. Herrschaften er-20 warben. Bekannt ist der grosse Stammgutsprozess mit den von Breiten-Landenberg 1737-1742. Jakob Leopold von der böhmischen(katholischen) Linie ward von K. Leopold I. am n. V. 1671 in den böhmischen Grafenstand erhoben, mit der Urenkelin seinesBruders Joh. Sebastian, Francisca Romana (f 1836), erlosch dieser Zweig; sie heiratete Joh. Abraham v. H. (* 1746 -f 1779) ausder (reformierten) Hauptlinie, von ihnen stammen die heutigen H. ab. Wappen: in gelb ein schwarzer Adlerflug; Kl. weisserFlug; Hd. schwarz-gelb. So auch die Wappenbücher: Richental 202, DEWb 104, bischLb, Grünenberg 135b (HerArch XL 90),25 Haggenberg 280, kleines LeipzigerWb, WernigeroderWb 118, BerlinerWb 159, Tschudi (Ms. Hegi) 387, Stumpf II 242V (514V,569 v ), VischerWb usw. Vgl. die Hallwiler Ahnenwappen und Grabsteine bei N. Lithberg Schloss Hallwil I 1925; eine Wappen-scheibe mit Vollwappen MAGZ XXX Heft 2 S. 37, weiter die Wappenscheiben Effinger-Hallwil zu Wildegg (Lehmann DieBurg Wildegg und ihre Bewohner 1922 Taf. II), Hallwil-Mülinen (36. Jahresbericht des Schweiz. Landesmuseums für 1927 S. 91),Hallwil-Hohenlandenberg (das. 92) und Hallwil-Schenk von Castel (das. 94). Eine gotische Ofenkachel mit Vollwappen das. 83.30 Alle 3 Kopien haben weiss statt gelb. (J Siegel: das älteste von 1256 in AargB I 6* = MerzSW 45, andere AargB I 223, 226, 228 =MerzSW 44 f; Merz Urkk. d. Stdtarch. Zofingen Taf. IV 12 -13; vWeech Siegel II 36 no. 3. Quellen: AargB I 222-236 (mitd. ält. Lit.); A. Zeerleder Hallwyl wider Landenberg, ein Stammgutsprozess in bernischen Landen 1895 ; Wöber I Anh. 1;KvK I 524-533; vAlb. I 269; N. Lithberg Schloss Hallwil I 1925, V 1924. [139
^6 BALDEGG Dienstmannen = WR 187, HzLoch 22. [138
^ 7 WILDEGG Truchsessen. Auf Wildegg und auf der Habsburg sassen Schenken und Truchsessen der Grafen von Habsburg,die sich bald nach der einen, bald nach der andern Burg nannten, obschon es nur eine Schenkensippe und nur eine Truchsessen-sippe gab. Der älteste bekannte Truchsess ist Ritter Arnold (1 240 -1 273), zuletzt Mönch in Wettingen. Von seinen Söhnen warJohannes, der in Bologna studierte, 1269 Domherr zu Basel und 1276 Propst zu Zürich, 1296 auch Kirchherr zu Würenlos (f 12. 1.1301), Hartman I. hiess sich Schenk - offenbar als Erbe der erloschenen Schenken - und Erkenfrid I. (1259 -f 13. X. 1297 als40 Ritter) setzte den Stamm fort. Seine Söhne schrieben sich alle bald nach der einen, bald nach der andern Burg, mit seinen Urenkelnbzw. einem Enkel, der Mönch in Wettingen war, erlosch der Stamm im Beginn des 15. Jhdts. (vor 1407). <j; Wappen: in gelbein schwarzer Kessel; Kl. gelber Spitzhut mit Schildbild und schwarzem Hahnenfederbusch, FId. gelb-schwarz, so Schnitt 118für Truchsess von Wildegg, ebenso Tschudi (Ms. Hegi) 404 (ohne Federbusch); für Truchsess von Habsburg gibt dieser 385 alsKl. einen gelben Schenkenbecher und 381 und 402 wie Schnitt 139V in rot einen schwarzen Kessel mit gelbem Rande, als Kl. den45 Kessel, Hd. rot-gelb; der Schild ebenso auf der späten Donatorenwappentafel in Wettingen. Das DEWb 104 bringt für Truchsessvon Habsburg und Wildegg den schwarzen Kessel in weiss, als Kl. den Schenkenbecher, ebenso Stumpf II 204 (478, 534)-Die Kopie 1761 gibt den Schild weiss mit „Truksess von Diessenhoffen" (WR 153), ZB I 82 und Kopie Hegi ebenfalls weiss.<1 Siegel: Merz Die Habsburg 1896 S. 20 ff, AargB I 202 (meist Schildsiegel, nur 2 mit Vollwappen, Kl. Schenkenbecher),MerzSW 44; ZürchSA VI 27. Ein sehr schönes Schildsiegel Peters II. 1323 I. 13. im StAZürich: Kappel i73 b . <1 Quellen:50 Merz a. O. 17, 19 ff, AargB I 201 ff. [*}7
5 8 DATTNAU (GTöss BWinterthur KZürich) gab den Namen einem habsburgischen Dienstmann. Petrus de Tetnöwa miles ist1282 IV. 15. Zeuge zu Baar und wenig später (VI. 15.) zu Kappel, seit 1282 XII. 16. heisst er minister in Zuge, ist also herrschaft-
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HzLoch 54 —58, Tafel XXX