Vorbericht.
von NrMM auf Lahmen k<sum.DXXIV. hat erst im Jahr 1649.aus Curt Ludolph von Arnims^um. XLVII. Disposition
und endlich erfolgtem Vergleich mit denen Agnaten und nächstenLehnS-Folgern einen Antheil am Schlosse Boytzenburg und Zube«hör erhalten, vorhcro aber, ausser der gesamten Hand, nicht das ge-ringste Recht daran gehabt: wle denn auch dieses Antheil Boytzen-burg, von des obgedachten Bernds Söhnen bald wieder andie eigentliche LehnS-Folgere gelanget ist. Noch wenigern Grund hatdie auö dem öucelini beygebrachte Stammreihe, denn, obgleich an sich
gewiß ist, daß Lippold von ArNitN ohngefthr im Jahr 1506. dieGüter Crussow, Gladow, und BMNdmstelN nebst Zubehör imErtz-Stifft Magdeburg an sich gebracht, und die MagdeburgischeLinie derer von ArMM angefangen, so hat er jedoch keinen SohnNahmens Bernd gehabt.-
Aus dem Ober-Marschall, GeheimtewRath und Land-Voigt
Bernd von Arnim, welcher zur alten Voyhenburgschen Linie ge.höret, werden zwey Personen gemachet, und dieser eine Mann alsein Vater und Elter-Vater-Bruder von dem Weltberühmten General
im dreyßig-jahrigen Kriege JohstNN Gwrg von UrNiM angege»den, beyde auch zur Mgcbühr zur Vrandenstetnischen Linie, mit wel«cher sie nur sehr weitläufig verwand gewesen, gezogen. Ferner wird
der Chur-Brandenburgische Ober-Lammer-Herr Jtlwb von Ar«
MM übel angebracht, sintemahlen derselbe angegebenermassen sowenig ein Vater»Bruder von dem Genera! Johann Georg von Ar«mm gewesen, als weniger zur Brandenstemschen Linie gehöret/ son-dern aus dem Hause Gerswalde entsprossen ist. Was bey HerrnValentin Königs Abstammung der Sachsischen Linie derer Her.ren von AkNiM zu erinnern, wird p^A 110. und 120. angezeiget,
und ist hier nur noch beyzufügen, daß AlMts von ArNiM auf Zi-chow Lebenslang in der LhurMarck geblieben, und dessen EnckelWoU Thristoph sich zuerst in Meißen niedergelassen habe.
Schließlich vermeldet Herr Gauht, daß diese Herren von Ar»NiM/ ob selbige auch wohl gemeiniglich ArNheiM genennet würden,dennoch nicht die geringste Lonnexion mit denen von Attl-heiM in Geldern gehabt. So viel aus den Worten abzunehmengründet Herr Gauht seine Meynung auf den Unterscheid des Wa»
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