Cap. 6. von dem Ascherslebenschen Geschlecht. ziz
Das sechste Tapitel,
Von dem
Ascherslebenschen Geschlecht.
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on diesem alten Adelichen Geschlechte findet man, in denen grossenHistorischen-und Adels-Lexicis, auch andern Schriften, entwe-der gar keine oder sehr wenige Nachricht. Was desselben Uhr»sprung betrift/ gehet es demselben wie den Mehresten alten Fami»lien, daß die Umstände davon verborgen sind/ und man sich/ an statt eini-ger Gewißheit/ mit wahrscheinlichen Muthmassungen behelffen muß. DieseMuthmassung bestehet darinn/ daß die Herren von Aschersleben aus demalten Sächsischen Adel entsprossen / und etwa im eilften und zwölften Jahr-hundert ihren Wohnsitz und Güther/ in der zum Fürstenthum Halberstadtanitzo gehörigen Stadt Aschersleben/ gehabt/ und davon den Nahmen an-genommen. Die Beyspiele von andern Familien, deren Geschlechts Nah-men einen gleichen Ursprung haben / machen solches wahrscheinlich / wobeyman sich so lange beruhigen muß, bis ein anderes mit mehrer Gewiß-heit beygebracht werden kan. Weil das Hochfürstliche Haus Anhalt dieChur-Marck-Brandenburg im zwölften 8eculo beherrschet, lässet es sichleicht begreiffen/ bey was Gelegenheit dieses, nebst andern in dortiger Ge-gend ehedem gewohnten Geschlechten, in die Marck gekommen. MarggrafAlbrecht der Bär genandt/ welcher die Mittel-Marck der Wendischen
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