terdte Mtheilung.
M denen verschiedenen Hinten des Urnim-schen Meschlechts nach den Wtamm-
ausern.
^Aß Vockarck llenckmus cke ^Vrnem, der erste dieses Geschlechtsin derUckermark/ welchen man bisher in alten Urkunden auffindenkönnen, und der Stamm-Vater, des anitzo noch in der Ucker-mark, Magdeburg, Franken und Sachsen, blühenden Geschlechtssey, ist bereits in der ersten Abtheilung erwehnet worden. Die von seinenNachkommen, in Kayfer Laroli IV. Land-Buche über der Mark-Bran-denburg vom Zahr 1575. benante Ebtl und Jannicke von Arnim, haben.damahls schon abgetheilte Güther besessen, und zwey besondere Linien ausge-machet.
Ebel von Arnim hat vor sich allein^ an denen Güthern, Schönwer-der, Jagvw, Taschenberg undSchapow, in Gemeinschaft aber mit seinenBrüdern und Vater Brüderern, an Blumenhagen, Lübbenow, und Zer-nickow, Antheil gehabt. Diese itztgedachte Güther hat in den nachfolgendenZeiten diejenige Linie, welche Biesenthal besessen, und von daher den Nah-men führet, mehrentheils, und zwar als Altväterliche Lehen, welche von ih-ren Eltern und Vorfahren auf sie verstammet worden, innen gehabt, wieaus denen Lehen-Briefen und andern Nachrichten sich ergiebet. Denn deralte Henning von Arnim, auf Biesenthal und Gerswalde Erbsessen, hatim Jahr 1488. das Antheil in Taschenberg, mit ausdrücklicher Einwilligungfeiner damahls lebenden beyden Söhne, an den von Stülpnagel verkauft,laut Beylage 21. Das Antheil in Schönwerder aber, oberwehnteeMassen, dem Hospital in Prenzlaw grösten theils geschenket. Es wird zwarbey einigen Gütern auch dieses Ebel von Arnims/ Brüder und Vater-Brü-der, ohne solche mitMahmen zu nennen, inLaroli IV. Land-Buche gedacht,es ist aber von denenselben, und ihrer etwanigen ?otterirXt, nicht die gering-ste Nachricht weiter vorhanden.
Ebel von ArniM selbst ist mit Ausgang des vierzehnten' Jahrhundertsverstorben, und hat fünf Söhne gelassen, wovon zwey den geistlichen Standerwählet, die drey andern aber, als Claus, Wilke und Otto von Arnim,das Geschlecht fortgepflanzet, und kommen solche unter andern, in denen Ver-schreibungen über Liebenwalde, vom Zahr 141z. und über B ötzow auch derBiesenthalschen Mühle vom Zahr 14z 5. vor, laut Beylage 1. und 2.
Der mittelste von diesen drey Brüdern, Nahmens Wilke, ist am erstengestorben, und hat zwey Söhne, Lüdickt und Henning, hinterlassen, welche
nebst