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1 (1744)
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100
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IOO Uckermärck sche Adels - Historie, Cap. Z.

Mnfte Wtheilung

Von denen von Hrnim ans dem Hause Fie-senthal, als der Ersten Jaupt-Ume.

I <?ro. VI. Ebel von Arnim.

Stam-Vater der Biesenthalischen Haupt-Linie/ dessen schonzu wiederhohlten mahlen erwehnet worden, wird in Laroli IV.

Land-Buch ckean. 1575. und zuletzt, im Jahr iz86. in einemKauf-Briefe über vierHuffen inSchapow, zwischen Conrad undGerhard von Wulffen/ und den Calands Herren inPrenzlaw, angeführet/und hat nachfolgende Söhne verlassen:

a) Claus Nro. VII. b) Wilke Nro. VIII. c) Otto ^rc>. IX. 6) Heimrich^lro .X. e) Albrecht ^ro. XI.

< Klro. VII. Claus von Arnim.

Der erste Sohn Ebels I^ro. VI. ist im Jahr 1460. als Zeuge angefüh-ret/ wie die von Wulffen, dem Jungfrauen Closter zu Prenzlaw, dreyßigHuffen und funfzehen Coßäthen Höfe / in Schapow verkauffen. Hiernachstwird seiner gedacht in denen Verschreibungen über Liebenwalde/ Bötzow/biesenthalischen Mühle und Neu-Angermünde von anno 141 g. bis 14.Z9.laut Beylagen I^ro. 1. z. 4. und 7. Aus der ersteren Verschreibung ergiebetsich klar/ daß die von Arnim das Amt Licbenwalde damahlen inne ge-habt/ und solches ohne allen Wiederspruch abgetreten / da sie wegen der dar-auf zu fordern gehabten sechshundert Schock die gehörige Versicherung erhalten.Mithin wiederleget solches/ wan in der Geschichte Churfürst Friderichl.8ect. z. §. 1. vorgegeben werden will, als wan die von Holzendorf Lieben-walde / die von Arnim aber einige Zölle besessen / und wegen deren Einlö-sung dem damahligen Burggrafen und General - Verweser sich wiedersetzethatten. Nach Ausweisung der vorhandenen Urkunden hat die hohe Landes-Herrschaft damahlen, denen von Arnim, die zu solcher Zeit nicht wenig im-porrirende Schlösser und Vestungen / Boyzenburg/ Angermünde, Bötzow,Zehdenick u. a. m.^ eingegeben, nicht minder Hans von Arnim und nachdessen Abgang, Lüdicken von Arnim, als Land-Voigte in der Uckermarkbestellet, welche nach damahliger Verfassung, wegen dieses Amts, das dom-mancio über der Ritterschaft und Kriegs-Macht des Landes führeten, fernerwird denen von Arnim der Schaden welchen sie in Churfürstlichen Dienstenerlitten, mit der Anwartung eines auf den Fall stehenden Lehns, laut Beylage4. vergütet, aus welchen allen sich dan keine Widersetzlichkeit, vielmehr

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