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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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562 Ge. Newtons Leichenj.'rcdigt

Ich könnte mich nun sogleich zur Betrachtungdes zweyten Satzes wenden; ich will ader erst eini-ge Nutzanwendungen aus dem, was bisher vorge-tragen worden, euch zu eurer Erbauungvorhalten.

Erstlich : Wie sehr irren sich diejenigen, diees für etwas niedertrachtiges und weibisches halten,zu weinen, oder die von Thränen, die zu gewissenZeiten aus den Augen stießen, urtheilen, daß solcheein Zeichen eines schwachenGemüthes,eines zaghaftenGeistes wären. Man trifft manchen kühnen Men-schen in der Welt an, der diejenigen verspottet, dievor Gott ein leidtragendes Herz haben; der dieje-nigen für schwache Seelen halt, die die Greuel undVerwüstungen ihrer Zeiten beklagen und beweinen.ÄAchts destowemger hat ein Hiskias geweinet, undein David' hat geweinet, ja in Thränen geschwom-men ; die man nichts destoweniger unter die ta-pfersten Manner rechnen muß, die ,emals in derWelt gelebet. Der weise König sagt uns, daß aucheine Feit zu weinen sey, Pred. 3,4. Nirgend hater das von Thränen geschrieben, was er von einerüppigen Wellfreude gesagt l Ich sprach zum Lachen,du bist toll! und zur Freude? was machst du! Wofindet ihr eine einzige Stelle heiliger Schrift, darinaus das Lachen ein solcher Segen geleget worden,als auf di^ Traurigkeit und Thränen. Unter denacht Seligkeittn, die Jesus verheißen, ist auch die-ses eine: Selig st-'id, dieselbe tragen, denn siesollen getröstet werden, Matth. 5, 4. Daherbetrügen sich diejenigen selbst, die eer Traurigen undWeinenden spotten; die ihr Herz zu einer solchenAchtlosigkeit angewöhnen , die man an den Stoi-