,88 Weins Grundlegung/
Siebendes Capitel. (§- 86.)
Darin die Mittel angezeiget werden, da-durch mcm zu eine? wayreu-Bekeyrung ge.' ^ langet.
. ' . §. 104.
/^S kam ein Oberster zu Jesu kniete vor ihm^ nieder und fragete ihi»: Guter Meister,was soll ich thun, daß ich das ewige -^ebenererbe? Ehe du folgende Anweisung liesest, gcheich dir.diesen Rath, ia ich befehle dir vor den Au--gen Gottes und seiner heiligen Engel, daß du dichentschließen mögest, demselben nachzukommen, soweit, als das Gewissen wird überzeuget seyn, daßsie mit. dem Worte Gottes übereinkomme und sichfür deinen Zustand schicke. - Rufe Gott um sei-nen Beystand-und Segen an, daß diese Anwei-sung-eine gute Wirkung haben möge. Und gleich-wie ich den Herrn gesucht und. gefragt habe, wasich dir für einen Rath geben soll; also mußt duauch denselben mit derienigen Ehrfurcht, Ehrerbie-tung und Vorsatz Wch demselben zu wandeln, aufund annehmen, weichen das Wort des lebendigenGottes von dir erfordert.. So cub demnach Ach-tung! Mmm zu Herzen alle Worte, die ich dirheute bezeuge, denn es ist Kein vergeblichAVortan dich, fondern es ist dein. Leben» Diesesist der Endzweck von allem demjenigen, das bisher
ist