z6<5 Alleins Grundlegung,
Priester, lege sie alle auf diesen Altar, denn sonstist alles verlohren. Dieses ist nicht genug, daßman beym Beschluß unserer andächtigen Handlun-gen sagen will: Durch unsern Herrn JesumChristum, Amen! sondern in einer ieden Pflichtmüßt ihr mit gläubiger Unterwerfung zu ihmkommen, um von ihm Gerechtigkeit, Starke undBeystand zu erlangen. Bleibet eingedenk, daß ihralles thun müsset in dem Namen des HerrnJesu, daß ihr euch gleichsam auf seine Hand legenmüsset, denn so diests nicht geschiehet, wird endlichalle euer Dienst verworfen werden.
A -A A A H AH
Das andere Capitel.
§. 208.
Jot). 8, 29.
Ich thue allezeit, was ihm (Gott) gefallet.
Erste Frage.
^stwoh! ein Mensch in diesem Leben vermö-gend, es so weit in der Nachfolge Christizu bringen, daß er sagen kann : Ich thue alle-zeit, was Gort gefallet ?
In Betrachtung, daß keiner ist, der Gutes thue,und nicht sündige, und weil Gott nicht ein Gott ist,dem gottloßWesen gefällt, wie er denn auch an sei-nen Heiligen die Sünde nicht vertragen kann, so ist
es