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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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570 Ge. Newtons Leichenpredigt

Welt nur die Erstlinge von den Früchten des Gei-stes genießen; so daß wir Ursache finden auszuru-fen: Sind die Erstlinge schon so schön, wie vor-trefflich wird die volle Erndte seyn! Ist das Unter-pfand so schön, was wird nicht erst mit dem Besitzder Seligkeit für eine paradisische Erquickung ver-bunden seyn! Wenn wir gesattiget werden sollenmit den reichen Gütern des Hauses Gottes immerund ewiglich. Da wird es erst recht wahr ftyn,was Petrus einstens nur bey einem Vorschmackeiner himmlischen Erquickung sagte: Hier ist gutseyn; lasset uns hier Hütten bauen.

Zweyter Theil.

Aasset uns nun auch die andere Wahrkeit erwegen,^ namlich,daß wir Menschen sehr geneigt sind in derUrsache, Grunde unv Gegenstande unserer Traurig-keit zu irren. So gieng es denTöchternJerusalems,dieunser Jesus in dem Text angeredet hat. Sie weinetcnüber eine Pe»son, über die sie nicht hätten weinen sol-len; aber inAnsehung eines andernGegenstandes wei-neten sie nicht, der sie doch billig hatte zu Thränen be-wegen sollen. Daher führet Christus ihre irrendeTraurigkeit auf den rechten Weg und spricht: IhrTöchterIerus6lems,weinet nicht über mich,son-dern weinet über euch und eure Ainder. Es beste-het ein großer Theil der Sünde und Verderbens,dasunsere menschliche Natur vergiftet hat,darin,daß nununsere Neigungen,Affecten unv Leidenschaften vollerUnordnung sind, und uns beständig aufeinen doppel-len Abweg verführen, so daß wir entweder den rechtenGegenstand verfehlen, oder das eigentliche M^as