546 Baxters Ermahnung
„Mein Leser, ich habe mich in vielen Bü-„chern und Wissenschaften umgesehen, auch alier»„Hand Betrachtungen bald von dieser, bald von je-„ner Marerie angestellet; ich kann dir aber, als„ein Mensch, der nun bald seines Lebens Ende wird„erreichet haben, versichern, daß leb nach aken mei-„nen Untersuchungen und nach meiner Erfahrung„befunden habe, dak, (obwohl die philosophi-schen Speculanones über die göttliche aliwc-ieEin-richtung der Welt, und über die Natur und Be-schaffenheit aller Dinge, ohnaeachtet der vielen Un-wissenheiten, viel artige und anmuthige Probabi-litaten in sich fassen, welche verursachen, daß einegeheiligte Seele sich nothwendig über die wunder-baren Wecke Gottes verwundern muß, und wel-che uns zu einem vergönnten Vergnügen dienenkönnen;) dennoch die wahre vl?>.iÄhctt, Vor,„trefflickkeit,Ruhe und Trost der oermmniuen ^ee-„le in Nichts als, in den moralisch n Wijscnsyus-„ten (welche die Atheisten vor Unwahrheiten ba-uten) in der Erkenntniß Gottes und unserer Pflick-„ten, in unserer Hofnung aus das Zukünftige, in„der Lehre und Ausübung der Heiligkeit, in der„Mäßigkeit, in der christlichen Liede und in der Ge-rechtigkeit, immer fleißiger trachten mich dem ewi-„gen Leben , in der frohen Hofnung aus selbiges„lediglich zu finden sey.
„Wir möqen verwenden, was wir wollen,„so bleioc es doch gewiß, daß allein hierin eine uns„vergnügende Gewißheit anzutreffen, daß hu-r.
,?^f