an die Unbekehrten. 545
lind mir es commode machen. Denn wisse, daß'er erstlich die ganze Zeit seines Lebens in beständi-ger Gesundheit, ohngeachtet aller seiner vielen Ar-beit und Verrichtungen zugebracht ; bis man ihnmit einem harten und langwierigen Gefängniß be-leget hat; und daß er zum andern nicht Schadencm seiner Gesundheit durch die viele Arbeit zur Zeitseiner Freyheil gelitten; sondern, da er sechs, siebenbis achtmal in einer Woche predigen müssen, nach-dem ihm solches einzustellen verboten war, und erseinen damaligen Zuhörern nicht allen auf einmalmehr predigen kunte.
„Ach mißbrauchet doch nicht dieses herrliche„Exempel eines so vortreflichen Mannes! Sa-uget nicht mitInda: Wozu dienet, (was nützet,)„dieser Unrath"? Seine Arbeit, sein Leben, sein Lei-„den, sein Tod sind nicht vergeblich gewesen. Die.„jenigen/die in künftigen Zeiten sein Leben, dieses„sein kleines und nach dem Verstände des gemei-„uen Mannes eingerichtetes Tractatlein und seinen„?uruf an den Archippmn lesen werden, die wer-ben gestehen müssen , daß seine Arbeit nicht ver-geblich sey. „ Ob er nun gleich in der Mitteseiner Jahre die Schuld der Natur bezahlen ums-sen, und also an smiem fernern Fleiße und mehrernSchriften gehindert worden, so nehmet doch die-,'ses kleine sehr ordentlich abgefaßte, eiferige,„ernstliche m-d wichtige Traccarge,, mit Dank„an. Leset es m.t Ernst durch, s.> kann es nicht„febl-n, A-werdetmelNutzen daraus schöpfen.,,Thätiges Christench. M M „Mein