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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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497
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Zweyte Abtheilung. Cap. 5. 497

vornehmstes Absehen richten, so müssend sie dochwissen, daß sie sich damit nicht groß machen dürfen,weil sie nur gar zu viele Zeit, ohne dieser Pflichtein Gnüge geleistet zu haben, zugebracht.

Drittens : Bestrebet euch, dahin, daßihr ein tiefes Gefühl eurer großen Pflichtengegen Gott in euch unterhalten möget. Ueber-denket zum vftern bey euch selbst/ was es für einerechtmäßige und billige Sache sey, dem Herrn mitallem, was ihr um und an euch habet, zu dienen.Kommt, meine Geliebte, der Gebrauch des Ge-fäßes nicht vornehmlich, und von Rechtswegen demTöpfer zu, der es gemachthat? Ist der Dienetnicht schuldig, zum Vortheil seines Herrn zu Haindeln, der ihm seine Güter anvertrauet hat? Höh-let ihr nicht als arme Bettler alle euer Brod vonder Thüre Gottes her ? Ist er nicht der Fels;, dereuch gezeuael hat ? Der Urheber von eurem Da-seyn und Wohlergehen? Ist er nicht derjenige, deteuch Elend auferlegen, und euch auch davon be-freyen , der euch nach feinem Wohlgefallen seligmachen oder verdammen kann ? Ist er nicht da-ran Ursache, daß ihr aliesammt Athem höhlet? EuerVortheil verbindet euch dazu, daß ihr, ihm zu ge-fallen, suchen müsset. Warum foll die ^astBel-»sayars mider euch seyn? weil ihr nämlich denGott, der eUten Athem , und alle eure Vl)eg^in seiner Hand hat, nicht geehret, noch verherr-lichet habt. Dan. s, 2 z.

Zum vierten : Habt Nicht allein Gott alsdas Fiel eures ganzen Wandels vor Äugen, jon-drrn gedenket auch bey einer jeden feyerüchettThätiges Lhristench. Z i Hand-