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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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464
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464 Alleins Grundlegung,

nicht, daß ihr in gemietheten Häusern nur zur Her-berge seyd; und was will das nun sagen, wennihr nur armselig und schlecht bewirthet werdet?was will es sagen, wenn ihr eine beschwerlicheReise und ein unbequemes Lager habt? Ist dasetwas seltsames? Was haben Reisende anders zugewarten. Wollet ihr eure Reise fortsetzen, undeuch dabey nichts anders, als beständigen gutenWeg, und allezeit schönes Wetter versprechen?Wird wohl iemand in See gehen, und sich dabeydie Einbildung machen, der Wind werde allemalgeruhig und stille seyn? Wäret ihr von der Welt,so hatte die Welt das ihre lieb. Nun aber hateuch Gott erwählet, und euch von der Welt zu sichberufen, darum hasset euch die Welt. Erinnerteuch aber, meine Brüder, daß es eure Pflicht sey, siezu lieben, eben darum, weil sie euch hasset; unddenenienigen göttliche Barmherzigkeit zu erbitten,die uns weder Erbarmung noch Gerechtigkeit wi-derfahren lassen. Dieses, bitte ich, nehmet als ei-ne Pflicht, die in gegenwärtigen Zeiten besonderszu beobachten ist, wohl in acht; Lasst niemand un-ter euch seiner Schuldigkeit so weit vergessen, undsein großes Muster, so er an Christo hat, so weitaus den Augen setzen, daß er mit den Gedanken,sich an ihnen zu rächen, und ihnen wieder eins anzu-hängen, umgehen sollte. Lasset uns, uns demje-nigen überlassen, der da recht richtet, und uns alsKinder des Allerhöchsten beweisen, der seinen Fein«den Gutes thut und gegen die Lieblosen und Un-dankbaren wohlthätig ist. Und was ist daran ge-legen, wenn sie uns hassen? Für ihrer Liebe und