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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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419
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Zweyte Abtheilung. Cap.z, 41I

§. 240.

Wenn diese Trägheit und UnWilligkeit nichtvon einem eingewurzelten Eckel von der Speise her-rühret, sondern nur eine zufällige und ungewöhnli-che böse Beschaffenheit des Magens und des Appe-tits ist, oder wenn wir Gottes Gegenwart in Aus-übung derer Pflichten nicht empfinden, so ist unseeZustand sicher undgut. Ihr wisset, daß ein Menschdie Speise, die er vor allen andern gerne isset,wennihm wohl ist, alsdenn gar nicht zu achten pfleget,oder gar einen Eckel daranhat, wenn er sich nichtwohl befindet, und so verhält sichs auch allhier.Empfindet ihr nicht mehr Süßigkeit in dem Dien-ste Gottes, wenn es wohl um euch steket, als wennihr esset und trinket? Ist euch keine Süßigkeit s»angenehm, als die Gesellschaft und Gemeinschaftmit Gott, wenn ihr zu derselben durch die Ausü-bung der Pflichten gelangen könnet? Seyd ihr des-wegen so unvergnüget, weil sich Gott nichtwillvoneuch finden lassen ? Ist die Ursach, weswegen eureAugen niedergeschlagen, und was euren Herzen denMuth benommen hat, diese, weil ihr (wie jene)gearbeitet, das 5ley ausgeworfen, dasjenigeaber nicht gefangen habt, was ihr habt fan-gen wollen; weil ihr keine Erhörung eures GebetSerhalten, und keinen Einfluß von Gott vermerkethabt ? Jsts dem also, so ist es ein Zeichen, daß eureHerzen aufGott gerichtet sind, daß ihr eure Glück--'seligkeit und Wohlfarth eures Lebens in Gott su-chet, und daß folglich euer Zustand gut und sichersey, dagegen, wenn sich eine recht eingewurzelte An-tipathie und Widerwillen gegen die Pflichten, einDd » bestan-