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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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402
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402 Alleins Grundlegung/

ran euer Fleisch einen Antheil nehmen könnte, da«mit es nicht den ganzen Gewinst davon tragenmöge. In euren gemeinen Handlungen mögetihr gar wol ein Absehen auf eure Gemächlichkeitund weltliches Wohlseyn haben; allein, dieses mußnicht das Hauptwerk seyn, worauf ihr in diesenHandlungen zielet; denn indem ihr nicht weiterals auf euch selbst sehet, so unterwerfet ihr euchdiesem gedoppelten Unheil, i) Gehet so viel aneuer Rechnung verlohren. 7) Thut ihr einen Ein-grif in die Vorrechte Gottes. Ich besorge, wiewerden das schreckliche Uebel nicht gnuysam ge-wahr, welches darinne verborgen ist, wenn mansich selbst zumEndzweck erwählet.Es ist dieses nichtsanders, als wenn man Gott vom Throne herun-ter flössen, und sich an dejsin Stelle setzen wollte»Dieses ist die grvßeste Prärogativ und der Dienst,der ihm alleine zugehöret, nämlich daß alle Wir-kung und Verrichtung auf ihn, als den letztenEndzweck und alle unsere Bewegungen in ihm sichendigen sollen. Wenn wir nun unsere Augen aufunsere Gemächlichkeit, und nicht auf Gott, undmehr auf dieselbe als auf ihn richten, so maßenwir uns eines göttlichen Vorrechts an; wir erhe-ben uns solchergestalt über ihn, welches eben so vielals eine schändliche Abgötterei) ist. Ist es eineerschreckliche Sünde, wenn man sich vor einemGötzen und Bilde bücket, da wir doch also nur denäußerlichen Dienst Gottes einer Creatur widmen;wie weit erschrecklicher muß diese Sünde nicht seyn,wenn wir an statt, daß wir auf Gott sehen undihn verehren sollten, auf uns sehen und uns vereh-ren