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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
Seite
386
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zgs Alleins Grundlegung,

herum auf seiner Seite wären, da unterdessen dieganze Nichterbank und die zwölf Geschwornen wi-der ihn stünden. Wenn euch etwas begegnete, so euerLeben, oder eure Haab und Güter betreffe, zu wen»wollt ihr eure Zuflucht nehmen? und wen wolltec ihrwohlgern zum Freunde haben, den Richter odcrdasVolk, das da herum stehet? Meine Geliebte,seyd versichert, daß, daferne Gott wider euch ist,dieses eben so schlimm ist, als wenn Gott und dieganze Welt wider euch waren, denn alles andereheißet nichts, ohne ihn. Ach bemühet euch doch inallem euren Thun Gottes Gnade zu erlangen, undsie bestandig fest zu halten. Ich verkündige euch,daß die Zeit heran nahet, da der Athem der Men-schen nichts heißen, und ihr Lob und Ruhm nichtsgelten wird. O Mensch, wenn dir auch die ganzeWelt dein Zeugniß unterschreiben sollte, so würdees doch bey Gott und vor seinem Richterstuhl nichtgültig seyn. Viele bauen ihre -Hosnung, die Se-ligkeit dereinsten zu besitzen, auf die guleMeynung,die andere von ihnen haben; allein, ich sage dir,mein Mensch, wenn du gleich Recommendations-briefe mit aus der Welt, bey deinem Abscheiden,nehmen könntest, wenn alle Diener des Worts,dir ein bene cilscessit, er ist selig verschieden, mit-geben sollten, so würde dieses alles nichts mehr gel-ten, als ein Stück weiß Pappier, und. Gott wür-de dir die Seligkeit nicht eben deswegen schenken;dafern er befinden sollte, daß du nichts mehr alsein heimlicher Heuchler seyst, und dich nur mit demMunde zu Christo bekennet habest,

§. 219.