356 Alleins Grundlegung,
er auch dergleichen Menschen ausspeyen aus sei-nen, Munde, Ossenb.Joh. z,i 6. Ihr Christen,wo bleibt euer Eifer um den Herrn Zebaoth ? Einerlöseter Christ muß fleißig seyn zu guten Wer-ken, Tit. 2,14. nicht träge, was er thun soll,brünstig im Geist, und in dein Dienste GottesTag und Nacht emsiglich, wegen derHofnung<n, die Verheißung, Ap. Gesch. ,8, 25. R^m.i2,11. Ap. Gesch. 26, 6,7. Thut nickt culein das-jenige / was Recht ist vor den Augen Gottes, son-dern thut es auch von ganzem Herzen. Gott liebteinen willigen Knecht. Befleißiget euch Gutes zuthun um des Herrn willen. Folget Christo nach,ols welcher umher gezogen, und wohlgethan hat,Ap. Gesch. 10, z8. Ein ieder Christ sollte billigein allgemeiner Segen, ein allgemeines Gute seyn.Das heissi't Rinder seyn eures Vaters im Him-mel, als welcher sich gegen alle gütig erweiset,maßen sich seine Liebe und Erbarmung aus alle sei-ne Werke zu erstrecken pfleget. Sey versichert,daß Gott dasjenige Kind am meisten lieb hat, dasihm am meisten gleich siehet. Ein Herz, das nurblos und allein auf sich siehet, stehet einem Chri-sten nicht an. Ein Gemüth, das sich gern einem- jeden mittheilen will, ist angefüllet mit solcken Be-gierden, und solchem Absehen, die auf hohe Din-ge gerichtet sind. Ein edles Gemüth wird immergerne Gutes thun. Dessen Feuer, ob es schon imHerze^un allerheißesten zu seyn pfleget, bricht im»wer heraus, und reizet andere zum Guten an. DieLiebe eines solchen Herzens will sich nicht auf einegewisse Parthey einschränken lassen, sondern sie er-kennet