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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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355
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Zweyte Abtheilung. Cap. i. 555

Auge vornehmlich dahin sehen, wohin Gottes Augegerichtet ist. Dieses siehet nicht so wol auf das,was du thust, als vielmehr darauf, mit was füreinem Herzen dieses geschiehet. So gehet dem-nach hin, und thut desgleichen, doch lasser esdabey noch nicht bewenden, daß ihr aufrichtig er--funden werdet, was euren Zustand anbelanget, son-dern befleißiget euch auch, in euren besondern Hand-lungen vor Grtt, euch aufrichtig zu erweisen. Ver-richtet so wol die gemeinen als geistlichen Hand-lungen mit einem heiligen Endzweck und Absehen.Viele Zeit unsers Lebens gehet verlohren, darinwir dieses nicht bedenken. So viel wir nun Got-tes Wollen thun, so viel erachtet er, aus einerüberschwenglichen Gnade, uns schuldig zu seyn.Was wir aber thun, ohne einen hohem Endzweckzu haben, als uns selbst, ist umsonst und ver-gebens.

§. 20l.

z. Ziehet an Eifer und Lebhaftigkeit.

Wie sehr lie5 sich nicht Gott den Eifer Pinehasgefallen? Wie billiget er nicht desselben That?er läßt sich diesen Eifer so wol gefallen, daß er sei-nen Grimm von Venen Kindern Israel wendete,und ihre blutrothe Sünden übersahe, die sie widerihn begangen hatten, 4B. Mos. 25, n. 12. iz.I n Gegentheil hat Gorc kein größer Mißfallen,als am laulichten, lieblosen und kaltsinnigen We-sen, so man im Christenthum von sich blicken lässet»Das laulichce WaAr verursachet dem Magennicht so viel Eckel, als ein Christ, der weder kaltnoch warm ist, Gott erwecken kann / daher will

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