zog Alleins Grundlegung,
ziemlichen Vorzug vor ihnen, dafern wir unsereGesundheit inAcht nehmen, daß wir schleunige An,statt aufs zukünftige machen, und uns zur Ewigkeitbereiten ; daß wir Gott mit desto mehrerm Fleiße,Munterkeit und Frölichkeit des Herzens in allemUeberfluß dienen mögen. Hingegen, daferne diesesalles ist , das wir dadurch gewinnen, daß unsereGebeine ein wenig sanfte liegen, und unferGemüthmir etwas mehr Ergötzlichkeit erfüllet wird, wasfür Nutzen haben wir sodann von unserer Gesund-heit oder von unserer Haabe und Gütern, dafernediejenigen, welche krank sind, eben sowohl demHerrn dienen, und ihn lieben, als wir. Solcher-gestalt haben sie keinen Vortheil für uns, und eswäre besser, daß wir krank und arm wären wie sie.
,§. 168.
Beharret nicht in der Wahrscheinlichkeit denHimmel zu erlangen, sondern befleißiget euch, daßihr dessen gewiß werden möget. Meine Geliebte,man kann allerdings dessen gewiß werden, sonstwürde der Rath Gottes vergeblich seyn, daß wieunsern Veruf und Arwählung fest machen sol-len, ^.Petr. i. Sonst würde die Erfahrung, wel-che die Heiligen davon gehabt, nichts anders, alsein Selbstbetrug seyn, welche uns doch zu verstehengeben, daß sie gewußt haben, daß sie aus dem To-de ins ^.eben kommen jmd. Sonst würde auchdie Betrachtung über sich selbst vergeblich seyn, undder Geist, der im Menschen ist, würde selbstNichtwissen, was im Menschen wäre, i. Cor.