Druckschrift 
Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

-82 Alleins Grundlegung,

eröfnen lassen; Ach komm und lege deinen Mundan dieselbe, wie freygebig und milde erweiset er sich!Er schließet keinen einzigen von seinen Gnadengü-tern aus: U?en dürfet der komme, und werda will, der nehme das Wasser des Lebensumsonst. XVer alber ist, der mache sich hie-her: kommet, zehret von meinein Nrodte,und trinket des lVeins, den ich schenke. Ver-lasset das albere kVeftn, so werdet ihr leben.Rommet her zu mir alle, die ihr mühselig undbeladen sexd, ich will euch erquicken. Nehmetauf euch mein Joch, und lernet von mir, dennich bin sauftmüthig, imd von Herzen demü-thig, so werdet ihr Ruhe finden für euereSeele. Wer zu mir kömmt, den will ich nichthinausstossen. Wie bedauert er nicht die hals-starrigen Sünder und die Verächter seiner Gna-de! Jerusalem, Jerusalem! kVie oft habeich deine Rinder versammlen wollen, wie eineHenne versammlet ihre Rüchlein unter ihreFlügel, und ihr habt nicht gewollt. Hier binich, hier bin ich, ich recke meine Hände ausden ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk,das seinen Gedanken nachwandelt, auf eineinZlVcge der nicht gut ist. Ach! laßt euch dochendlich überreden, euch in die Arme der Liebe zuwerfen.

§. 150.

Sehet nur, ihr Menschenkinder) der HerrJesus hat das Stadtgefängniß eröfnet: Jetztkömmt er zu euch, wie die Stadtdiener zu ienem,und ermähnet euch heraus zu kommen. Wenn euch

Chri-