Erste Abtheilung. Cap. 8. -8!
eine Entzückung gesetzt, wenn sie den Schall seinerStimme höret! Das ist die Stimme meinesFreundes, siehe, er kommt und hüpfet aufden Bergen, und springet auf den Hügeln«Ach! willst du deine Ohren gegen diese Stimmeverstopfen? Es ist nicht die Stimme, welche dieCedern zerbricht, und «nacht, daß die Bergelecken wie ein L.alb^ welche die Neusten erre-get, und hauet, wie Feuerflammen. DiessSNmme ist nicht der Donner, der vom Berge Sinaigehöret wird, sondern ein stilles und sanftes Sau-sen. Es ist nicht die Stimme des Berges Wal,eine Stimme des Fluchensund Schreckens; son-dern es ist die Stimme des Berges Grisim.
Eine Stimme des Seegens, und die unsnichts als lauter Gutes verkündiger. Es istnicht die Stimme der Trommeten, rl:ch ein Ge-räusche des Krieges, sondern es ist eine Bötschafedes Friedens von dem Könige des Friedens. Michdünket, es sollte dir hierbei) ergehen wie dort derBraut im Hohenlieds, da sie sich vernehmen ließ:Meine Seele gieng heraus nach seinem V?or-te, oder nach der englischen Bibel: Meine See-le verließ mich, da er noch redete. O Sünder,ich möchte wohl zu dir sagen, wie Martha ehemalszu ihrer Schwester sprach: Der Meister ist da,und rufet dir. Ach steh mit Maria eilend auf,und komm zu ihm. O wie lieblich sind seine Wor-te, mit welchen er uns einladet! Er rufet auf denGassen, er rufet in der Thüre am Thore, fov-nen lMter dem Volk: lven da dürstet,? derkomme zu nur. Er hat deinetwegen seine SeiteS5 er-