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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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279
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Erste Abtheilung. Cap. 8.

gen, ich habe euch Leben und Tod, Seegenund Fluch furgeleget, daß du das Leben cr-wehlest, und du und dein Saame leben mö-gest. Ey demnach, was hindert daran, daß dunickt glücklich seyn solltest. Nichts kann dick dar-an hindern, als deine eigene muthwillige Verab-säumung oder Verweigerung. Dort sprach derCämmerer dcr Königinn Candaces in Mohrenland:Siehe, da ist XVafser, was hinderte, daß ichmich taufen laste.

Eben also mag ich auch sagen zu dir: Siehe,hier ist Christus, hier ist Gnade, Vergebungund Leben: Was hinderts, daß du nicht solltestVergebung der Sünden erlangen, und selig wer-den? Ein gewisser Märtyrer, als er allbcreits amPfahl stand und betete, bekam in einer Schachtel,welche bey ihm hingestellet wurde, Pardon, wel-?chen er aber nicht annehmen wollte, weil er ihmunter unanständigen Bedingungen dargebotenwurde: Allein, hier sind die Bedingungen höchst-anständig und leichte. O Sünder: willst du imFeuer und Flammen brennen, da dein Pardonvorhanden ist? Ach entschlüße dich alsbald, deinenSünden zu entsagen, dich selbst zu vcrlaugnen, dasJoch auf dich zu nehmen, das Kreu; zu tragen.Thust du dieses, so hast du gewonnen Spiel.Christus ist deine, die Vergebung der Sünden istdeine, Friede, Leben und Seligkeit sind deine. Istdieses nicht ein Anerbieten, so da wohl werth, daßman es ergreife und annehme? Warum solltest dudich wohl lange besinnen, und deswegen viele Ein-wendungen machen? Ist es nicht eine ausgemachS 4