184 Alleins Grundlegung,
Feuerbränden, mit Geschoß und Pfeilen um sichWurf, und sagte: Ich habe gescherzet, war nochlange nicht von so zerrütteten Sinnen, als der vor--schliche Sünder, der in seinem nnbekehrten Zustandeohne Empfindung fortgehet, als ob ihm gar nichtsfehle. Ein Mensch, der da nach der Mündung ei-nes groben Geschützes, wenn es soll losgebranntwerden, zuläuft; der da mit seinem eigenen Blutescherzet, und sein Leben mit dem Blute zugleich, inaller Frölichkeit verliehren will, ist noch für klügerund vernünftiger zu halten, gegen denjenigen, derimmer in seinen Uebertmungen und Sünden fort-fahret, denn dieser hat seine Hand wider Gott ge-streckt, und wider den Allmächtigen sich gesträubet.Er lauft mit dem Kopfe an ihn, und ficht halsstar-riglich wider ihn. Ist dieses wohl klug und weiß-lich gehandelt, mit dem andern Tode zu scherzen,oder sich in den Pfuhl zu wagen, der mit Feuer undSchwefel brennet? Nicht anders, als ob ihr euchnur waschen, oder aus Kurzwelle in einem Fluj>eschwimmen wolltet. Willst du gleichsam ausho-len, und in die ewige Flammen springen, wie dieKinder in Londen öfters über ein gemachtes Freu-deilfeuer Zu springen pflegen ? Was soll ich sagen?Ich kann das klägliche Verderben derjenigen See«le,dieda immer in Sünden fortfähret, nicht sattsamausdrücke-?, noch eine Begleichung finden, da-durch ich dasselbe zur Gnüge darlegen könnte.
5V.:che auf, wache auf, o Sünder!' Ste-he auf, unv ergreife dieFlucht. Es ist hier nur eineThür, dadurch du entziehen kannst, und diese ist
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