Erste Abtheilung. Cap. 6. iZz
chem sodu darin ergriffen wirst, du unwiederbring-lich elend bist.
§. 10?.
So komme denn und stehe auf; bedenke, daßdir damn fthr viel gelegen sey. Sage mir: ^Vo-l)in willst du gehen? Willst du einen solchen Wan.del führen, in welchem eine jedeTt)<u, ein icderSchritt dich zum Verderben leitet, da du nicht wis-sen kannst, ob du nicht in der nächsten Nacht in der«Hölle werdest liegen müssen? Ach, so du nur einenFunken menschlicher Vernunft besitzest, so stelle hier-über eine Betrachtung an; bekehre dich, und gibdeinem wahren Freunde Gebor, der dir gern deinElend zu erkeunen geben wollte, damit du in Zeilenentstielen, und ewig glücklich werden möchtest.Höre, was der Herr saget: Wollt ihr mich nichtfürchten, spricht der Herr, und vor mir nicht er-schrecken, O ihr Sünder l schätzet ihr so gar ge»ringe den zukünftigen Zorn ? Ich weiß gewiß, daßeine Zeit kommen wird, da ihr dresen nicht geringeschätzen werdet; Glauben es doch die Teufel und .erzittern. Wie, seyd ihr mehr verhärt als sie?Wollt ihr auf die Spitze eines Felsen steigen?Wollt ibr eure Lust haben am Loch der Ottern?Wollt ihr eure Hand strecken in dieHöhle des Ba-silisken ? Wollt ihr um das Feuer herum ranzen,bis ihr euch verbrennet? Wollt ihr mit dem ver-zehrenden Zorne scherzen, als ob es gleich viel wäre,pb ihr demselben entfliehen oder erdulden sollcet?Ö eine recht rasende Narrheil! Der närrischeMann, dessen Salomon gedenket, welcher mitM 4 Feuer-