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Weins Grundlegung,
len, und die Höllenpsorten eröfnen könnte, sowürsde er doch mit sehenden Augen nicht sehey.Könnte ich gleich die Schönheit der Heiligkeit,oder die Herrlichkeit des Evangelii nach dem Le-ben malen; oder wäre ich auch vermögend, diemehr als teufelische Abscheulichkeit und Häßlichkeitder Sünde auf das deutlichstevor Augen zu legen;so würde doch der Sünder von dcr Lieblich-keit und Schönheit eintheilig?» Lebens unddes Evangelii, von der Häßlichkeit der Sündenicht anders urtheilen,als wie ein Blinder von derFarbe. Sein verstand ist verfinstert, er istentfernet von dein Leben das aus Gott ist,durch die Unwissenheit so in ihm ist, und durchdie Blindheit seines Herzens. Er vernimmtnichts von dem Geiste Gottes, es ist ihm eineThorheit und kann es nicht erkennen, denn esmuß geistlich gerichtet sexn. SeineAugenkön.nen nicht heilsamlich erösnet werden, außer durchdie bekehrende Gnade. Er ist ein Rind der Finster-niß, und wandelte in der Finsterniß. IadasLicht das in ihm ist, ist Finsterniß.
§. 8Z.
Wollte ich gleich einem solchen verblendetenMenschen seine Sterbeglocke gleichsam läuten, woll-te ich ihm gleich sein Urtheil vorlesen, und die er-schreckliche Stimme von dem göttlichen Gerichtein seine Ohren erschallen lassen, dergestalt, daß manvermeynen sollte, es müßten seine beyden Ohren-gellen, und ihm eine solche Furcht und Entsetzenankommen, wie ehemals dem Beisatzer, daß ecf?ch entfärben, daß ihm die Lenden schüttern,und die Beine zittern mußten, so wird er mich