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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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109
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Erste Abtheilung. Cap. 4. 109

schen in ihren Sünden selig machen wollte. DasAmt eines Königs ist : parcere tubieÄlZ k liebeslsre üipeibc )8. Ermlch denUebelthätern ein Schre-cken seyn, und diejenigen mit Lob und Ruhm be-legen, die Gutes thun. Die Obrigkeit ist Got-tes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe überden, der Böses thut. Wollte nun Christus de-nen Gottlosen, (die gottlos verbleiben,) günstigseyn, und dieienigen, die da nicht wollten, daß erüber sie herrsche, annehmen, daß sie mit ihm Herr»schen sollten, so würde er gerade seinem könig-lichen Amte entgegen handeln. Er muß demnachherrschen, bis er alle seine Feinde unter seineFüße lege. Wollte er diese gleichsam in seinemSchoose hegen, würde es dem Endzwecke seiner kö-niglichen Gewalt zuwider seyn. Ee kömmt Christo,als einemKönige zu, sich die Herzen zu unterwer-fen , und. die sündlichen Lüste seiner Auserwahltcndarnieder zu schlagen. Welcher König sollte wohlRebellen, die mit ihm in öffentlicher Feindschaftleben, an seinen Hof nehmen? würde wohl die-ses etwas anders seyn, als daß man Leben, König-reich, Regierung und alles miteinander verrathenwollte? Wenn Christus ein König ist,so muß ihmauch der Eyd der Treue geleistet, und Ehre undUnterthanigkeit erwiesen werden. Wollte nunChristus die Menschen, so lange sie mit ihm in dernatürlichen angeerbten Feindschaft leben, selig ma-chen, so würde er seine Herrlichkeit verdunkeln, sei-ne Autorität und Ansehen verlieren, über seineRegierung Verachtung bringen, und seine theuererworbene Gerechtigkeit für nichts verkaufen. Fer-ner,