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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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108
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io8 Alleins Grundlegung/

allerschrecklichsten Sylennitaten bestätiget wor-den. Sollte nun dieses, da man in seinen Sün-den selig zu werden, vermeynet, nicht eine verkehr-te Hofnung seyn?

§- 57-

4. Es wurde dieses ferner seiner Ehrezuwider seyn. Gott pflegt dem Sünder seineLiebe auf diese Weise kund zu thun, daß er auchzugleich den Haß, welchen er wider die Sünde hat,ihm zu erkennen gibt. AVer demnach den Na-men Christi nennender muß abtreten von derUngerechtigkeit, und das ungöttliche U)esenverlängnen. Wer die Hofnung hat, mit Chri-sto zu leben, der muß sich reinigen, gleichwieer auch rein ist, denn sonst würde Christus alsein Sündendiener geachtet werden. Er hat ieder-man bezeuget, daß, ob er wohl die Sünde verge»den, er doch dieselbe keniesweges schützen und ver-theidigen wolle. Saget ein heiliger David, wei-chet von mir alle, ihr Uebelthäter: Will erdiese nicht in seinem Hause haben, so mag mannoch vielmehr von Christi Heiligkeit solches hof-fen ! Würde wohl dieses zu seiner Ehre gereichen,wenn er Hunde an seinem Tische haben, Schweinebey seinen Kindern wohnen lassen und den SchooßAbrahä in ein Nest der Ottern verwandeln wollte ?tz. 58.

Endlich würde auch Christus wider ftinAmt handeln, daserne er beharrliche Sünderselig machen wollte. Gott hat ihn erhöhetzu einen Fürsten und Heiland. Wider diesebeyde Aemter würd» er handeln, wenn er die Men-schen