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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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110
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iis Alleins Grundlegung,

ner, gleichwie nun also Christus kein König seynwürde,' so würde er auch, daftrne er dieses thun,und die Menschen in ihren Sünden selig machenwollte, kein Heiland seyn können, denn seine Se-ligmachung ist geistlich. Er wird Jesus genennet,weil er fein Volk selig macht von ihren Sün-den, also, daß, wenn er dasselbe in ihren Sündenselig machen wollte, er weder ein Herr noch Hei-land seyn würde. Wenn Christus die Menschentiur von der Strafe, nicht aber von der Gewalt derSünde erloset hätte; so wäre gleichsam das Werkerst halb vollbracht, und er würde ein unvollkom-mener Heiland seyn. Sein Amt als eines Erlö^sers ist, abzuwenden das gottlose Wesen vonJacob. Er ist gesandt, die Menschen zu se-gnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seinerVosheit, dem Uebertreten zu wehren. Die-semnach würde sein Absehen zernichtet , und seinenAemtern entgegen gehandelt, wenn er die Men-schen, die in ihrem unbekehrten Zustande verharren,ewig selig machen wollte.

§. 59.

Anwendung.

Nun, so stehe auf, was meynest du, kmSchlafer? Wache auf, s sicherer Sünder, da-damit du nicht in deinen Sünden verderben nochumkommen mögest. Sage mit jenem Aussätzi-gen : NOas wollen wir hie bleiben, bis wir ster-ben. Warlich, so gewiß du ietzo noch außer derHollen bist, so gewiß und plötzlich wirst du dich inderselbe befinden, wo du dich nicht bekehren, und

ernste