Erste Abtheilung. Cap. 4. ^7
im die Regeln seines Gerichts handeln, wenn erdich in solchem Zustande, darin du dich itzt befin-dest, selig machen wollte.
§. 56.
Z. Bs würde dieses streiten mit seinemtheuer geleisteten Eyde. Er hat seine Hand auf-gehaben gen Himmeler hat geschworen, daß dieUngläubige», die seine Wege nicht kennen wollen,(das ist, die sie entweder nicht wissen, oder denensel-ben nicht folgen wollen.) nicht sollen zu seinerRuhekommen, Hebr. z, > g. Willst du mr noch nichtglauben , du Sünder, daß ihm dieses ein Ernstsey? Hoffest du, daß er deinetwegen seinen Eydbrechen werde? Auf daß derVund seiner Gna-den nicht wanke, hat er einen Axv dazu ge-than, und ihn versiegelt mit Vlut. Dieses al-les aber müßte imkraftig und ungültig seyn, s»müßte auch ein anderer Weg zumHimmel aussün--dig gemacht werden, daferne man dich selig ma-chen wollte, ob du schon als ein Unheiliger lebenlind sterben solltest. Gott hat die Grenzen in demWerk der Seligkeit dergestalt eingerichtet, daß ernicht mehr einräumen können. Er hat sich so weitherab gelassen, als es seiner Ehre gemäß gewesen.Er hat Seulen aufgerichtet, die mit einem:plm vltra, bezeichnet sind. Der Mensch kann ohn-möglich, so lange er in seinem unbekehrten Zustandeverharret, selig werden, es wäre denn, daß ein an-derer Bund aufgerichtet, und die ganze Verfas-sung des Avangeiii geändert werden könnte, wel-cher Bund doch ein ewiger Bund ist, der mit dsn