Erste Abtheilung. Cap. 4. ioz
' unwürdig, sondern auch sie anzunehmen nicht Wil-lens sind. ?nm andern: schicken sich auch diegöttlichen Gnadengaben nicht für beharrliche Sün-der. Die göttliche Weisheit pfleget alles derge-stalt einzurichten, daß eines auf das andere sichschicken muß. Die Mittel haben eine Ueberein-stimmung mit dem Enzweck, der Gegenstand mitder Kraft der Seelen, und die Geschenke und Ga-ben richten sich nach demjenigen der sie empfangensoll. Wenn Christus einen Unwiedergebohrnenin den Himmel nehmen wollte, würde er eben soviel Vergnügen finden,. als em unvernünftig Thierin einem schön meublirten Zimmer, in der Gesell-schaft der Gelehrten oder an einer köstlichen Tafel.Das arme Vieh hat es viel besser, wenn es mitseines gleichen auf die Weide gehen soll.
Was soll denn eine ungeheiligte Seele im«Himmel machen. Hier kann sie kein Vergnügenfinden, maßen nichts allda anzutreffen, das sich fü?sie schicken will. DerOrt schickt sich nicht für sie.Der Unbekehrte würde sich allda befinden, mpisci«griclo, ganz außer seinem Element, wie eine Sauin einem schönen Zimmer, und ein Fisch außerdemWasser. Die Gesellschaft schickt sich nichtfür ihn.Was hat die Finsterniß für Gemeinschaft mit demLicht? Was die Verwesung mit der.Vollkom-menheit? Was die Unflaterey und Fäulniß mitder ewigcn Herrlichkeit? Es schicket sich auch derDienst und Verrichtungen, so allda vorfallen,nicht für sie. Der Mund eines Unbekehrten istnicht fähig die Lvbgesange des Himmels mit an-zustimmen, so können sie auch seine Ohren nichtG 4 ergo-