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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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96 Weins Grundlegung,

der Tod mit seinein Pfeil die Leber spalte^wird deine Seele und deine Hofnung zugleich denKörper verlassen. Die beharrlichem Sünder hofifen nur allein in diesem Leben auf Christum,und deswegen sind sie die elendesten Unter allenMenschen. Wenn derTod kömmt, gerathen siein den erschrecklichen Abgrund der ewigen Ver-zweifelung.

§. 5t-

z. Die Hofnung eines Gottlosen ist mitlauter Gotteslästerung verbunden. Hoffenwir bey beharrlicher Unbußfertigkeit selig zu wer-den, so ist dieses nichts anders, als wollten wirdarthun, daß Gott ein Lügner sey« Er hat euchkund gethan, daß ober gleich sehr gnädig und mit-leidig ist, er euch dennoch nicht wolle An haben,wenn ihr immer in eurer Unbußfertigkeit oder Un-gerechtigkeit fortzufahren gedenken Wenn wirnun sagen wollen: Gott ist gnadig, wir hoffen,daß er uns auch, diesem allen ungeachtet, seligmachen werde, so ist dieses in der That nicht an-ders/als sprächen wir: Gott ist nicht Willens zuthun, was er in seinem Worte verkündiget hat.Wir können nicht mehr verlangen, daß die göttli-chen Eigenschaften einander widersprechen sollen«Gott will allerdings seine Gnade verherrlichen.Doch also, daß dadurch seiner Gerechtigkeit kemEin-traggeschehe, und daß dieses wahr sey wird der ver-wegene Sünder zu seinem ewigenSchadeN erfahren»Allein, wir hoffen doch, Heisset es, auf Christum,wir setzen unser Vertrauen aus Gott, und deswe.gen tragen wir keinen Zweifel, daß wir nicht selig

wer-