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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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Erste Abtheilung. Cap. ?. 77

schen, ist noch nicht genug. Wie steht es um dei-nen Wandel, und wie ist es um dein Leben be-schaffen? Ist dein Vorsatz und dein Absehen, sodu ehemals blicken lassen, geändert? Ist die Hei-ligkeit dein Gewerbe, und lässest du die Uebung imChristenthum deine vornehmste Verrichtung seyn?Findet sich dieses nicht bey dir, so kannst du dich nichtrühmen, daß du wahrhaftig bekehret seyst.

§. 42.

Anwendung.

Ist nun die Bekehrung, deren Natur undWesen wir anietzo beschrieben haben, ganz unum-gänglich von nölhen, so wisse: daß 1) die Pforteenge, und der Weg schmal sey, der zum Leben füh-ret, daß 2) derer wenig sind, die ihn finden, unddaß z) die göttliche Gnade und Wirkung von Nö-then sey, wenn der Sünder rechtschaffen zu JesuChristo sich bekehren soll.Hiernächst ermähne ich dichmein Freund, der du dieses liesest, daß du in dichselbst gehen wollest» Was saget dein Gewissen?Fängt es an dich zu nagen? Beunruhiget es dichnicht allenthalben, wo du gehest und stehest! Ur-theilest du also: ist dieses deine Wahl, ist diesesdein Leben und Wandel, wie wir anietzo beschrie-ben haben? Wenn dem also ist, so stehet e-s wohlum dich. Allein, verdammet dich nicht dein Herz,und saget dir, daß du in dieser oder ieney Sün.de, wider dein Gewissen, lebest? Stellet es dirnicht unter Augen, daß du diese oder iene gottloseund heimliche Wege gehest, darüber du dir kein

Beden-