70 Alleins Grundlegung,
darbeut, nämlich als einen Fürsten und Heiland.-Sie scheiden, was Gott zusammen füget, Leu Rö-ntg und den Priester. Sie wollen auch die Se-Zigkeil, so ihnen Christus erworben, nicht anneh-men, so wie es sein Wille ist, und machen also^ auch hierin eine Trennung. Sie wünschen sichfrey zu seyn von dem Leiden, wollen sich aber vonder Sünde nicht befreyen lassen. Ihr Leben wol-len sie wohl gern erhalten, verlangen aber denensündlichenLüsten undBegierden nicht zu widerstehen.Viele pflegen auch in der Sünde selbst einen Unter-scheid zu suchen. Sie lassen es dabey bewenden, wennsie einige Sünden unterdruckt haben, und geden.An nicht daran, daß sie auch den Schovß Deliläverlassen, und sich von ihrer geliebten Herodiasscheiden müssen. Sie können nicht so grausamverfahren, und ihr rechtes Auge ausreissen, nochihre rechte Hand abhauen. Hierinne muß der"Herr seiner Knechte schonen und ihnen gnädigseyn, 2.An. 5,18. Hier möget ihr euch wohl vor-sehen, maßen die Wohlfahrt eurer Seelen hier-jaus beruhet., Ein wahrer Bekehrter ergreift Chn,stum ganz und gar ohne Ausnahme, Einschrän-kung und Vorbehalt. Er nimmt Christum wil-lig an unter den Bedingungen, die er selbsten vor-geschrieben, und unter welchen er will angenommenseyn-. Er will sich so lieb von Christ» regieren las-sen, als lieb es ihm ist. daß er ihn erlöset bat. Ersprich! mit Paulo: Herr, w.us rville du, daß ichshul, soll, es mag auch dieses seyn was es wviie?Aposlg .,9, 6. Er sendet gleichsam Clristo einWlariMt, damit er die Bedingungen, so iM be-
lieben,