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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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Erste Abtheilung. Cap.z. 55

über seinem Niesen, so er gethan hat. Er läuft

zu Christo und stürzt sich in diesen offenen Brunngegen seine Sünde und Unreinigkeit. Wenn erstrauchelt und fällt, wie bemüht ist er nicht, sich wie-der zu reinigen? Er nimmt das Wort Gotteszur Hand. Er wäscht sich mit allem Fleiß,und ist bemüht, daß er von aller Befleckung desFleisches und des Geistes sich reinigen möge.Er verabscheuet seine vormals so geliebte Sünden,wie ein reines Tkier den Trog undUnflath, welcherdargegen einem Schweine nichts als Vergnügen ge-ben kann. Ein wahrer Bekehrter ist recht widerdie Sünde aufgebracht; Er kämpfet mit derselben,er streitet wider dieselbe. Muß er sich zum öfter»fast überwunden sehen, so gibt er dennoch seine Sa-che nicht verlohren. Er wirft das Gewehr nichtvon sich, sondern stehet wieder auf, gehet von neu-em auf diesen seinen Feind, die Sünde, los, so lan-ge er noch Athem holen kann.. Er will sie durchausin keinen ruhigen Besitz kommen lassen, er will vonkeinem Friede wissen, noch ihr Quartier geben«Andern Feinden kann er vergeben, er kann Mitlei-den mir ihnen haben, und für sie beten. Mein,hier bezeiget er sich ganz unversöhnlich. Er jagetgleichsam nach dem edlen ^.cben, Sprüchw. 6,26. Er hat diesfalls kein Mitleiden mit seinemAuge, so will er auch seiner Hand nicht schonen,sollte es auch gleich seine rechte Hand, oder sein rech-tes Auge seyn. Wenn ihm gleich eine Sünde vielVortheil und Vergnügen versprechen, und sein An-sehen bey sieifchlichgesinnten Weltmenschen gewal-tig unterstützen will: so will er doch gern diesen' D 4 Vortheil