B Alleins Grundlegung,
Vortheil nicht achten, sein Ansehen viel lieber sin«ken, und die Blume seiner Wollust in seiner Hand,verwelken sehen, als daß sein Fuß auf irgend einemWege einer wissentlichen und unerkannten Sündewandeln möge. Er will der Sünde auf keine Wei-se nachsehen, noch sie dulden, Er fället sie an, woer sie nur antnft, A' machet ihr ein sauer und un-freundlich Gesichte, mit dieser unfreundlichen Be-grüssung; Habe ich dich nun funden, mein Feind !.siehe da, treffe ich dich hier an? ,
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Mein Leser , hat denn auch diese Zeit überdein Gewissen in dir gleichsam gearbeitet, da du die«se Zeilen überlesen hast ? Hast du daß Buch des Ge-wissens durchsuchet, zu sehen, ob sich alles in Anse-hung deiner also verhalte oder nicht? Ist diesesnoch nicht geschehen, so fange noch einmal an zu le-sen, und laß so dann dein Gewissen reden, ob das,was ich allhier geschrieben, sich bey dir finden lasse,oder nicht ? Haff du dein Fleisch gekreuziget mitdessen Lüsten und Vegierden ? Hast du deineSünden nicht nur bekannt, sondern auch dieselbenfahren lassen? Haft du allen Sünden, die sich indeinen brennenden Begierden finden, entsaget, unddich auch besonders derienigen einschlagen, die dusonst gewohnt gewesen, mir Wissen und Willen zubegehen? Wenn dieses nicht geschehen ist, so bistdu noch unbekehrt, Wird nicht dein Gewissen ge-rührt, indem du diese Zeilen liesest, und stellet dirdasselbe nicht unter Augen, daß du, wenn es nur zudeinem Vortheil gereichet, den Nächsten zu belügen«kein Bedenken trägest, daß du bezüglich in deiner
Hand,