42 Alleins Grundlegung,
beständig zu tragen. Er ergreift die Heiligkeit nichtnur wie einer, dessen Magen einen Eckel vor einemgewissen Trank hat, welchen er lieber zu sich neh-men, als sterben will, sondern er ist begierig nachderselben, wie ein Hungeriger nach einer Speise, dieer gerne essen mag. Es verstreicht ihm, (wenn erallein und sich selbst gelassen ist)keineZeit geschwin-der, als die erauf.die Uebung der Heiligkeit ver-wendet. Diese ist seine Nahrung und semgan-zes Element, das Verlangen seiner Augen unddie Freude seines Herzens, Hiob 2z, 12. Ps.i »9,82. iz 1.1 62. 1 74. Hier prüfe dich mein Christ,ehe du weiter gehest, ob du der Mann seyst, wel-chen wir bisher beschrieben haben. Glückselig bistdu zu schätzen, wenn du dich in einem solchen seli-gen Zustande befindest. Doch siehe hierbey zu,daß du dein Gewissen rechtschaffen und unpar-theyisch untersuchen mögest.
§. 24.
z. Der Sünder lasset nun ganz andereGemü thsneigungen von sich blicken, 2 Cor. 9,i r. Sie haben nun einen ganz andern Lauf: DerJordan ist zurück gewichen, dieWasser stehen auf-gerichtet über einen Haufen, und verändern ihrenordentlichen Lauf. Der Sünder hoffet nun aufChristum, 1 Tim. 1, i. Er achtet alles fürSchade?^ auf daß er Christum gewinne, Phil,z, 8. Auf diesen siehet sein Auge, dahin eichtet ersein Herz. Er ist bereit älles über Port zu wer-fen (wie die Kaufleute, wenn das Schif unterge-hen will, zu thun pflegen,) wenn er nur dieses kost-bare