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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
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Erste Abtheilung. Cap. z. 4Z

bare und edle Kleinod behalten kann. Sein vor-nehmes Verlangen gehet nicht nach Gold, son-dern nach der Gnade, Phil. z,iz. darnach hun-gert er, diese suchet er, wie Silber, und forschetnach ihr, wie nach einem verborgenen Schatze.Die göttliche Gnade ist ihm lieber alö ein großerName in der Welt. Er will lieber der sröm-nieste seyn, als der gelehrteste, berühmteste, undglückseligste heißen. So lange er noch fleischlichwar, waren dieses seine Reden : Ach wenn ich dochnur in großem Ansehen stehen, mich in Reichthü-mern herum wältzen, und in lauter Wollust schwim-men sollte! wenn doch meine Schulden bezahletund ich und die Meinigen versorget wären, aledennwollte ich mich glücklich schätzen. Nun aber pfle-gen seine Worte ganz anders zu lauten : Ach !spricht der Bekehrte, wenn ich nur meine natürlicheVerderbmß überwunden, und ein solches Maaß derGnade, und eine solche Gemeinschaft mit Gotthaben sollte, als ich mir wünsche, so wollte ich alleArmuth und alle Verachtung nichts achten, undmich recht selig preisen. Mein Leser, sind die-ses die Reden deines Mundes, und das Ge,sprach deiner Lippen? Es ist auch in Ansehungder Freude mit einem bekehrten Sünder ganz an-ders worden. Er freuet sich des A?eges gött-licher Zeugnisse, als über allerley Reichthum,Ps. 119,14. Er hat Lust zum Gesoye des Herrn,woran er vormals wenig Geschmack finden konnte,Ps. 1,2. Nichts kann ihn so sehr erfreuen, als dieGedanken, die er von Christo, von seiner liebrei«chen Jnwohnung, und von dem Glück und Wohl-fahrt