76 Lebe«/ Charakter und Amtsführung
ten Häuft aufhielt, in welchem er einige Personenso gut er konnte, unterrichtete. Allein, die wachsa-men Augen seiner Feinde forscheten auch dieses baldaus, und ließen seinem damaligen Wirthe sagen/daß sie ihn samt seinem Gaste würden ins Gesang«niß werfen lassen, wenn er diesem das Lehren wei-ter in seinem Hause gestattete. Er wendete sich zueinem Kaufmann, Namens Mallack, der auch soweit von Taunton abwohnete, und der langst ge-wünfthet hatte, den Herrn Allein in seinem Hausezu haben. Daselbst hielt er sich ans bis zum i o.Julius des 166s. Jahres, um welche Zeit er wil-lens war, sich abermals der mineralischen Wasserzu XViltschire zu bedienen, und es war schon alleszur Abreise fertig, als schleunig einige Gerichtsbe-dienten in das Haus dieses Mannes mit emblöstenSchwerdtern einbrachen. Nachdem sie nun vielSpöttereyen und Frevel an den daselbst versamle-ten Personen ausgeübet, so mußten die Namen der-selben aufgeschrieben werden, und ein Unterofficierbekam Befehl, die daselbst versamteten Personenden folgenden Tag aus der Vestung zu Tauntonabzuliefern, um allda von der Obrigkeit verhöret zuwerden. Sie mußten dafelbst zwei) Tage unterverdrießlichen Umstanden zubringen, und weil mansie beschuldigt zu seyn hielt, daß sie widerdasVer-bot Winkelversamlungen gehalten hatten, so wur-de ein ieglicher dazu verurtheilet, drey Psund Ster-ling zu bezahlen, oder sechzig Tage ins Gefängnißzu wandern. Wenige zahlten die Geldstrafe, undHerr Allein mußte mit 4^. Personen - die damalseben bey ihm gewesen, um von iym Abschied zuneh-men, wieder nachIvelchestex ins Gefängniß gehen.