7v Leben, Charakter und Amtsführung
Wehklagen und Geschrey, daß es ihm sein Herzbrechen wollte. Doch ftärkre ihn Gott in dieserStunde dergestalt, daß er Mury und Freudigkeitbehielt, und durch Gebärden und Wvrte, so viel anihm war, den Weinenden die Thränen abzuwi-schen suchte. Als er zu Ivclchestcr angelanget,war der Kerkermeister nicht zu.-.egen; daher cr dieGelegenheit ergrif, als er unter freyem Himmelstand , dem um ihn herum geprestenVolk eine Pre-digt zu hatten; welches ihm aber, wie leicht zu er-achten, zu einem neuen Verbrechen gemacht wurde.Als er ins Ge'äng'.uß eingeführet worden, so trafer in demselben den Herrn Iohn Norman an, derPrediger zu Bridge water gewesen, und um ebendieser Ursachen willen, die vorhin angezeiget wor-den , vor wenig Tagen hieher geführec worden war;ein Mann, der mit seiner vortrefflichen Gabe zu pre-digen, mit seinem brünstigen Eifer, mit seiner hei-ligen Unerschrockenheit in der Sache Gottes, einunsträfliches und exemplarisches Leben verband, undder eben daher auch in allgemeiner Hochachtungstand. Außer diesem Herrn Norman fand er auchdaselbst süns Qvacker, die in eben diejem Gesang,niß lagen, und nur durch einen kleinen Verlchlagabgesondert waren. Bald nach ihm wurde auchHerr Coven und Herr powel, beyderseits Pre-diger, dahingebracht, daher der Raum sehr engeward, und das Gefängniß war so niedrig, daß sie,wenn sie <w,f ihren Bettln lagen, die DeckemitderHand erreichen konnten. Es würde ihnen aber die,ses illes erträglich gewesen seyn, wenn sie nur inder SulZe ihr Elend hätten tragen dürfen. Soaber war nelxn ihnen an ein anderes Gefängniß
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