des Autoris. Zl
chen. Es kann seyn, daß eins vorzügliche Ge-lehrsamkeit euch die Gewogenheit der Men-sche»» zuwege bringet; die Gottseligkeit abeewird euch bej? Gott und Menschen zugleichwohlgefällig machen. Die Gelehrsamkeit vcr°hlift auch, wcm?s hoch koinmt, zu einem ge-wissen vergänglichen Ruhm in einem kleinenXVinkel des Erdbodens; aber die Gottseligkeitbreitet ihren Glanz in, Himmel und ausErdenvor Gott, vor seinen Engeln und vor den Men-schen aus. Er schrieb nachher an eben diese Per-son verschiedene Briefe, darinn er derselben ähnli-che Vermahnungen ercheiltte, und unter andern auchdiese: Lasst das eure größte Bemühung seyn, Gottvor allen Dingen, und euch selbst erkennen zu ler-nen. Strebet mehr nach der Heiligkeit vor Gott,als nach.Gelehrsamkeit vor der Welt. Trennetsie aber auch nicht von einander, sondern lasset sie,wie das glückliche Gestirn Lastor und pollur zu-sammen verbunden bleiben. Denn wenn sich diesebeyden zugleich sehen lassen, so versprechen sie denSeefahrern eine glückliche Reise. Ich theile euchzum Beschluß die vier schönen Lettionen mit,die in ei-nem euch nichtunbekanntenDisticho enthalten sind:
fernere mun^iurn, fernere nullum, ipernere ieie,fernere ie iperni, «^ugrruor iiia beanr.
Glückselig ist der Mensch, der dieses lernen kann»Hac er einmal diese hohe Wissenschaft erreichet, soist er über die ganze Welt erhaben, er ist des gro-ßen Heide«muches theil!) >ftig worden, der sich durchkeine äußerliche unangenehme Zufälle in der Welt
Thätiges Christenthum, k schüch-