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Portiers Nath statt meiner Blumen angepflanzt hatte. Ichhörte »och, wie er vor die Thür herausfuhr und hinter mirdrein schimpfte, aber ich saß schon oben auf der hohen Gar-tenmauer, uud schaute mit klopfendem Herzen in den Schloß-garten hinein.
Da war ein Dusten und Schimmern und Jubiliren vonallen Böglein; die Plätze uud Gänge waren leer, aber dievergoldeten Wipfel neigten sich im Abendwinde vor mir, alswollten sie mich bewillkommnen, und seitwärts aus dem tie-fen Grunde blitzte zuweilen die Donau zwischen den Bäumennach mir herauf.
Auf einmal hörte ich in einiger Entfernung im Gartensingen:
Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in TräumenWunderbar mit alten Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewußt,
?llte Zeiten, linde Traner,lind cS schweifen leise SchauerWetterleuchtend durch die Brust.
Die Stimme und das Lied klang mir so wunderlich,und doch wieder so altbekannt, als hätte ich's irgend einmalim Traume gehört. Ich dachte lange, lange nach. — „Dasist der Herr Guido!" rief ich endlich voller Freude, undschwang mich schnell in den Garten hinunter — es wardasselbe Lied, das er an jenem Sommerabend auf dem Bal-