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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Nun Ade, Mühle und Schloß und Portier! Nun ging'S,daß mir der Wind am Hute pfiff. Rechts und links flogenDörfer, Städte und Weingärten vorbei, daß es einem vor denAugen flimmerte; hinter mir die beiden Maler im Wagen,vor mir vier Pferde mit einem prächtigen Postillon, ich hochoben auf dem Kutschbock, daß ich oft ellenhoch in die Höh«

flog-

Das war so zugegangein Als wir vor V. ankommen,kommt schon am Dorfe ein langer, dürrer, grämlicher Herrim grünen Flauschrock uns entgegen, macht viele Bücklingevor den Herrn Malern und führt uns in das Dorf hinein.Da stand unter den höhen Linden vor dem PostHause schonein prächtiger Wagen mit vier PostPferden bespannt. HerrLeonhard meinte unterwegs, ich hätte meine Kleider ausge-wachsen. Er holte daher geschwind andere ans seinem Man-telsack hervor, und ich mußte einen ganz neuen schönen Frackund Weste anzichn, die mir sehr vornehm zu Gesicht standen,