Drittes Kapitel.
Aber das war nun schlimm! Ich hatte noch gar nichtdaran gedacht, daß ich eigentlich den rechten Weg nicht wußte.Auch war rings nncher kein Mensch zu sehen in der stillenMorgenstunde, den ich hätte fragen können, nnd nicht weit vonmir theilte sich die Landstraße in viele nene Landstraßen, diegingen weit, weit über die höchsten Berge fort, als sührtensie ans der Welt hinaus, so daß mir ordentlich schwindelte,wenn ich recht hinsah.
Endlich kam ein Bauer des Weges daher, der, glanb'ich, nach der Kirche ging, da es heut eben Sonntag war, ineinem altmodischen Ueberrocke mit großen silbernen Knöpfenuud einem langen spanischen' Röhr mit einem sehr massivensilbernen Stockknopf darauf, der schon von weitem in derSonne funkelte. Ich frug ihn sogleich mit vieler Höflichkeit:„Können Sie mir nicht sagen, wo der Weg nach Italiengeht?" — Der Baner blieb stehen, sah mich an, besann sich
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