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Schiffern aus jungen Birken und Tannenbäumchen in derMitte des Schiffes aufgerichtet worden war. Dort hatte ereinen Tisch hinstellen lassen, und ich, die Studenten, undselbst das junge Mädchen, wir mußten uns auf die Fässeru»d Pakete ringsherum setzen.
Der geistliche Herr packte nun einen großen Braten undButterschnitten auö, die sorgfältig in Papier gewickelt waren,zog auch aus einem Futteral mehrere Weinflaschen unv einensilbernen, innerlich vergoldeten Becher' hervor, schenkte ein,kostete erst, roch daran und prüfte wieder, und reichte danneinem Jeden von uns. Die Studenten saßen ganz kerzengeradeauf ihren Fässern, und aßen und tranken nur sehr wenig vorgroßer Devotion. Auch das Mädchen tauchte bloß dasSchuäbelchen in den Becher, und blickte dabei schüchtern baldauf mich, bald auf die Studenten, aber je öfter sie uns an-sah, je dreister wurde sie nach und nach.
Sie erzählte endlich dem geistlichen Herrn, daß sie mmzum ersten Male von Hause in Kondition komme, und soeben auf das Schloß ihrer neuen Herrschaft reise. Ich wurdeüber uud über roth, denn sie nannte dabei das Schloß derschönen gnädigen Frau. — Also das soll meine zukünftigeKammcrjungfcr sein! dachte ich und sah sie groß an, und nurschwindelte fast dabei. — „Auf dem Schlosse wird es bald einegroße Hochzeit geben," sagte darauf der geistliche Herr. „Ja,"erwiederte das Mädchen, die gern von der Geschichte mehrgewußt hätte; „man sagt, es wäre schon eine alte, heimlicheLiebschaft gewesen, die Gräfin hätte es aber niemals zngeben